Steirerin mit Herz
Ilse Schmid
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„Ich wollte immer, dass alle Kinder gleiche Bildungschancen haben“, sagt die Grazerin Ilse Schmid. Als für ihr erstes Kind der „Ernst des Lebens“ anfängt, wird sie aktiv und erwirkt mit Gleichgesinnten niedrigere Teilungszahlen in den Klassen. Der Katholische Familienverband (KFÖ) wird auf die Ehefrau und dreifache Mutter aufmerksam und gewinnt sie 1987 für sich. Seitdem ist die Liste ihrer ehrenamtlichen Initiativen zum Wohl von Schulkindern, Eltern und Lehrpersonen stetig angewachsen. Das Recht der Eltern, selbst über die Nachmittagsbetreuung ihrer Kinder zu entscheiden oder die mit 1. Mai 2025 in Kraft getretene Verordnung, die Schulen zu Handy-freien Zonen macht – für Erfolge wie diese braucht es viele Sitzungen und die genaue Lektüre von Gesetzestexten. In ihren Lesepausen geht die Hundebesitzerin gerne in vierbeiniger Begleitung spazieren. Als langjährige Präsidentin des Steirischen Landesverbands der Eltern-vereine macht sich Ilse Schmid auch nach vier Jahrzehnten im Bildungsbereich für andere stark. Die vierfache Großmutter ist bis heute im „Arbeitskreis Schule“ des KFÖ aktiv – inzwischen schon für die Generation ihrer Enkerln.
Anna Maria Steiner
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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