Vorgestellt
Christian Schleicher, Orgelklang Apfelland

Foto: Markus Lang - Fotografie

Vielleicht nur eine „kleine Liebhaberschaft“, ein eher elitäres Publikum könnten reine Orgelkonzerte anziehen. Das Programm „Orgelklang im ApfelLand und Pöllauer Tal“ mische daher die „Königin“ mit anderen Instrumenten und Gesang und mache so den Zugang für die Zuhörer einfacher. Das erwägt einer der Hauptorganisatoren dieses oststeirischen Orgelsommers, der in Pöllau lebende Pensionist Mag. Christian Schleicher.
Heimleiter an der damaligen Bundessportschule Schloss Schielleiten bei Stubenberg am See war der Vater von Christian Schleicher. Der, geboren am 25. August 1951, blickt daher zurück, er sei „im Grunde in einem Paradies aufgewachsen“ mit sehr viel Freiheiten, rundherum Teichen und Waldwiesen. Zum „Beruf der Mutter“ merkt er an: „Mit 13 Kindern ziemlich ausgelastet.“ Nach der Matura in Hartberg studierte er in Wien Handelswissenschaften.
„Der Liebe wegen“ zog Christian Schleicher zu seiner ersten Frau nach Steyr in Oberösterreich. Mit ihr war er vier Jahre Entwicklungshelfer in Neuguinea. Vorher wirkte er in der Geschäftsführung des Veritas-Verlags der Diözese Linz mit; er reorganisierte da etwa das Kleinschriftenwesen. Später machte sich der Vater von drei Kindern und fünffache Opa mit einer Handelsagentur selbstständig.
Nach Pöllau in die Heimat kehrte Schleicher in der Pension zurück und war Gründungsmitglied des „Sakralkunstvereins“, der zum regionalen „Orgelklang“ einlädt. Weitere Hobbys sind Ahnenforschung, Briefmarkensammeln und Chorsingen.

Johann A. Bauer

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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