Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Spannende Einblicke

Spannende Einblicke hat unser SONNTAGSBLATT-Fotograf Gerd Neuhold in der Stiftsbibliothek Admont gewonnen. Frei nach dem 1. Korintherbrief „Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse.“ (1 Kor 13,12)

  • 24.05.22

Leserbriefe
Eine wichtige Ergänzung

Zu „Viel tägliche Liebe“, Nr. 19. Es freut mich und es ist richtig und wichtig, dass der (neue) Hl. Titus Brandsma erwähnt wurde. Was ungenau ist, dass er nur als „katholischer Journalist“ bezeichnet wird. Er war an erster Stelle ordentlicher Universitätsprofessor an der Katholischen Universität zu Nimwegen. Sein Lehrauftrag: Philosophie und Geschichte der Frömmigkeit, insbesondere der niederländischen Mystik. Außerdem war er Rektor seiner Uni, die auch meine Uni war, wo ich studierte,...

  • 24.05.22

Leserbriefe
Dankbar für das Da-Sein

Zu „Erleichtert, wehmütig und neugierig“, Nr. 19. Für das spannende Interview dankend, sind mir die Worte von Mag. Beiglböck wertvoll: „Da-Sein ist eine Grunddimension von Gottesoffenbarung.“ Für die offenen Kirchen mit dem gegenwärtigen Jesus im Tabernakel kann nicht genug gedankt werden. Der Rat Mutter Teresas an ihre Schwestern, wenn die Arbeit überhand nimmt, die Zeit für die Anbetung zu verdoppeln, erschließt sich jedem Menschen beim ersten Versuch. Gebhard Blesl, Graz

  • 24.05.22

Sonntagsblatt+plus | KONTRAPUNKTE
Aus dem Gleichgewicht

Warum gibt es zeitgleich viele offene Stellen und viele (langzeit)arbeitslose Menschen? Welche unterschiedlichen Faktoren das Zusammenfinden von Mensch und Arbeit erschweren, ergründen Renate Eder vom AMS und Heike Hillebrand von der Caritas. Arbeit macht das Leben süß … oder bitter? Das kommt wohl ganz auf die Arbeit an. Nach dem Psychologen Hilarion Petzold ist Arbeit eine der fünf Säulen der menschlichen Identität. Fällt eine Säule weg, z. B. durch Arbeitslosigkeit, können wir aus dem...

  • 24.05.22

Vorgestellt
Florian Krizaj, Referent für Diakonie

Wenn er auf seiner alten Yamaha, 99er-Baujahr, einfuhr, sich dann die Albe überstreifte und die Osterspeisensegnung leitete, waren manche Besucher nicht wenig überrascht. Zugleich Hobby und „Arbeits-gerät“ bedeute für ihn das Motorrad, erzählt Florian Krizaj, der auch den Fechtsport liebt. Seit Herbst ist er im Fachbereich Pastoral & Theologie (vormals: „Pastoralamt“) in Graz Referent für Diakonie. „Schätze heben“ will Florian Krizaj. Einerseits soll die reiche christliche Spiritualität bekannt...

  • 24.05.22

Steirerin mit Herz
Gabriele Krones

Eine Beschäftigung, als sie in Pension ging, suchte die Weizer Schulpsychologin Dr. Gabriele Krones. Eine befreundete Textilrestauratorin verriet ihr: „Es wäre gut, für die vielen Paramente im Depot des Diözesanmuseums Graz Hüllen zu nähen.“ Um kostbare alte Messkleider (Kaseln, Stolen, Manipel), Kelchvela, Bischofsmitren und Textilschuhe, Fahnen und mehr ging es. Die Psychologin und Psychotherapeutin überlegte: „Nähen wollte ich eigentlich immer.“ Also wurden Zug um Zug die Laden im Museum...

  • 24.05.22

Zu Gast im Weinberg

Zu Gast im Weinberg – nicht des Herrn, aber von Familie Reichmann in Khünegg bei St. Peter am Ottersbach war ein Teil des Sonntagsblatt-Teams kürzlich, als es bei einem Ausflug die karenzierte Sonntagsblatt-Mitarbeiterin Christine Reichmann-Röck besuchte.

  • 19.05.22

Leserbriefe
Wollen wir Frieden?

Probleme gibt es überall und tief verwurzelte Vorstellungen, Traditionen und Lebensweisen, die wir als richtig oder falsch zu wissen scheinen. Uns daran festzukrallen, anstelle neugierig zu sein, ist bestimmt nicht der rechte Weg. Ja, sie leben anders als wir. Brechen wir aus den Verhaltensmustern aus. Gehen wir mutig auf fremde Menschen zu. Das könnte uns und unsere Welt verändern. Wir träumen vom Paradies auf Erden. In uns müssen wir mit der Suche beginnen – dann werden wir fündig....

  • 19.05.22

Vorgestellt
Sr. Maria Patka, KHG-Seelsorgerin

Ein offener Mensch, der gern die Schönheit der Natur anschaut, ist Sr. Maria Patka, sa; gleichzeitig sieht sie sehr wohl Problemfelder und packt sie an. Seit ihrem 19. Lebensjahr gehört die Siebenbürgerin (Rumänien) mit ungarischer Muttersprache der Kongregation der Helferinnen an. Seit Herbst ist sie Seelsorgerin und geistliche Begleiterin an der Katholischen Hochschulgemeinde im „so schönen“ Graz. Als Kind war sie stolz auf ihren besonderen Engel: ihre Zwillingsschwester. Sie starb wenige...

  • 18.05.22

Steirerin mit Herz
Waltraud Ettlmayr

Wie „die Gruppe die Leute trägt, das ist unglaublich“, erfährt oft die Pilgerbegleiterin Waltraud Ettlmayr in Öblarn im Seelsorgeraum Oberes Ennstal. Ob es einen oder mehrere Tage dauere, ganz wichtig sei ihr stets der Start mit einer Andacht wie der Abschluss mit einem Gottesdienst und dem Pilgersuppen-Essen. Ihre Begeisterung fürs Pilgern kann Waltraud Ettlmayr jetzt wieder mehr ausleben, da sie zehn Jahre als Pfarrgemeinderätin „relativ viel eingeteilt“ war, die letzten fünf Jahre als...

  • 18.05.22

Gut aufgestellt

Das Foto vom Maibaum der Katholischen Männerbewegung St. Veit-Straß-St. Nikolai erreichte uns. Als Schnitzerei verewigt sind auch die Umrisse der Kirche St. Veit am Vogau.

  • 11.05.22

Leserbriefe
Rettet das Rechnen!

Die schulische Mathematik muss sich ändern, andernfalls verliert sie ihre Existenzberechtigung. Ein musikalisch versierter Mathematikprofessor: „Das, was wir in Mathematik verlangen, ist so, als würden wir erwarten, dass jeder Maturant ein Violinkonzert von Mozart spielt – nicht leistbar und sinnlos!“ Wie kam es, dass Mathematik so „wichtig“ wurde, dass Generationen von Schülern vor diesem Fach zittern, die „Mathematikangst“ vielen die Schulfreude vergällt und die Universitäten...

  • 11.05.22

Vorgestellt
Johannes Schwarzl-Ranz, Diözesanmuseum

Ein blühender Betrieb lebt auch von Leuten, die man nicht sieht. „Ich bin die unspannendste Person im ganzen Haus“, meint etwa Johannes Schwarzl-Ranz, seit 2007 Mitarbeiter im Diözesanmuseum Graz. „Ich baue ab, baue auf, hole Kunstwerke ab“, schildert er einen Teil seines „Jobs“, aktuell für die Schau zu 90 Jahren Diözesanmuseum. Augenzwinkernd erzählt der Pragmatiker: „Wenn jemand ruft, ‚Johannes, da her!‘, dann bin ich da.“ Als jüngster von fünf Brüdern wurde Johannes Schwarzl-Ranz am 24....

  • 11.05.22

Steirer mit Herz
Martin Berger

Das Schönste am Orgelspielen sei, wenn eine Idee sich durchsetze und aus dem Innersten heraus klinge, erzählt der Voits­berger Organist DI Martin Berger. Eine „Gabe für schöne Orgelimprovisationen“ wird ihm attestiert. Der Musiker und Architekt blickt auf „25 Jahre Organist“ zurück und wurde geehrt. Er spielt in Voits­berg in der Kirche St. Josef, in der Michaelskirche und oft auch in der Kirche Heiligenblut. Dieser Dienst freut ihn, wenn die Musik Menschen berührt. Martin Berger wurde 1982...

  • 11.05.22

Leserbriefe
Selbstliebe erlaubt

Zu „Danke an die großen Herzen“, Nr. 17 Danke für die treffenden Beispiele im Leserbrief von Werner und Brigitte Schützenhöfer aus Vorau. In einem Punkt möchte ich aber widersprechen: „die nie an sich selbst denken“. Es ist „erlaubt“, auch als Christ an sich selbst zu denken. Denn: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Dr. Wolfgang Himmler, Graz

  • 04.05.22

Leserbriefe
Völkerrechtliche Ächtung nötig

Wenn der Militärstratege Gerald Karner eine nukleare Ausweitung des Ukrainekriegs für unwahrscheinlich hält, so kann man nur hoffen, dass seine Einschätzung realistisch ist. Jedenfalls sollten wir die folgenden Fakten nicht verdrängen. General George Lee Butler, 1991 bis 1993 Oberbefehlshaber der US-Atomstreitmacht, sagte: „Der einzige Weg, den Atomkrieg auf lange Sicht zu verhindern, ist die völlige Beseitigung von Atomwaffen und ihre völkerrechtliche Ächtung. Wir sind im Kalten Krieg dem...

  • 04.05.22

Vorgestellt - Cornelia Pernkopf
Kath. Familienverband

Neun Monate in Seattle bescherten der Grazer Juristin Mag. Cornelia Pernkopf eine „Freude am Evangelium“, die sie vorher nie in dieser Dichte erlebt hatte. Kinder und Jugendliche im Gefängnis hatten „plötzlich etwas von Gott erwartet und von der Kirche“. Vorher hatten sie an nichts Interesse gezeigt und auf die Frage „Was macht dir Freude?“ geantwortet: „Gar nichts.“ Als Seelsorgerin in die Jugendstrafanstalt war Cornelia Pernkopf auf Einladung der Erzdiözese Seattle gekommen, weil sie in den...

  • 04.05.22

Steirerin mit Herz
Theresia Schlenner

Bei einem ihrer elf Kinder war es. Theresia Schlenner lag wieder einmal zur Entbindung bei ihrer Hebamme in Pischelsdorf. Die Küchentür stand offen, da hörte sie eine Frau klagen über ihre zwei Kinder, sie wisse sich überhaupt nicht zu helfen. Doch die Hebamme ermunterte die Frau: „Jetzt gehen Sie einmal mit mir. Da liegt eine Frau mit so vielen Kindern, und sie hat eine Wirtschaft. Sie muss im Stall arbeiten und auf dem Feld und überall …“ Zum Muttertag gratulieren Reserl elf tüchtige Kinder...

  • 04.05.22

Leserbriefe
Kopf des Jahres

Anna Pfleger, Leiterin vom „Haus der Frauen – Bildung Spiritualität Auszeit“ wurde von der Kleinen Zeitung für herausragende Leistungen in der Kategorie „Soziales Gewissen“ ausgezeichnet. Marcel Pollauf (Arbeiterkammer, l.) und Harald Hofer (Redakteur Kleine Zeitung, r.) gratulierten der Siegerin. In der aktuellen Ausgabe gestaltete die Ausgezeichnete für das Sonntagsblatt den zweiten Teil der Serie „GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht“ zur Gabe der Weisheit (Seite 7).

  • 27.04.22

Leserbriefe
Danke an die großen Herzen

Zu „SteirerIn mit Herz“ An jene Steirerinnen und Steirer mit Herz, die von niemandem vorgeschlagen werdendie zu bescheiden sinddie sich selbst als nichts Außergewöhnliches betrachtendie einfach rund um die Uhr für ihre Familien da sind, weil sie gebraucht werdendie alte und pflegebedürftige Mitmenschen liebevollst und selbstlos betreuendie Behinderte pflegen und dies als Selbstverständlichkeit betrachtendie ihre Kleinsten fördern und stets ein offenes Ohr für all die kleinen und großen Sorgen...

  • 27.04.22

Leserbriefe
Worte an das Gewissen

Unvergleichlich verhängnisvoll ist es, zu meinen, ohne Gottes Hilfe durch die regelmäßige sakramentale Versöhnung ein guter Christ sein zu können … Diese Worte sind auch an mein Gewissen gerichtet! Gebhard Blesl, Graz

  • 27.04.22

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