Vorgestellt - Cornelia Pernkopf
Kath. Familienverband

Neun Monate in Seattle bescherten der Grazer Juristin Mag. Cornelia Pernkopf eine „Freude am Evangelium“, die sie vorher nie in dieser Dichte erlebt hatte. Kinder und Jugendliche im Gefängnis hatten „plötzlich etwas von Gott erwartet und von der Kirche“. Vorher hatten sie an nichts Interesse gezeigt und auf die Frage „Was macht dir Freude?“ geantwortet: „Gar nichts.“ Als Seelsorgerin in die Jugendstrafanstalt war Cornelia Pernkopf auf Einladung der Erzdiözese Seattle gekommen, weil sie in den USA keine Arbeitsbewilligung erhalten hatte. Ihren Mann, den sie gerade geheiratet hatte, begleitete sie 2003 in die USA; nach neun Monaten flog sie, mit dem ersten Kind schwanger, zurück nach Graz. Daheim blieb sie auch bei den drei weiteren Kindern, jetzt zwischen fünf und 17 Jahre alt. Nun ist Cornelia Pernkopf neue Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Steiermark.

„Ich bemühe mich sehr, im Heute zu leben“, entgegnet die Vorsitzende, auf Erinnerungen aus ihrer Kindheit angesprochen. Sie erwähnt dankbar, dass ihre Eltern, beide AHS-Professoren, sie und ihren Bruder „überall hin mitgenommen haben“. Am 26. Dezember 1973 wurde sie geboren. Ihr Mann Dr. Franz Pernkopf ist Universitätsprofessor für Elektrotechnik an der Technischen Universität Graz.

Cornelia liest geistliche Literatur, hört Bach und arbeitet gern im Garten. Oft zieht sie sich für 20 Minuten in die Stille zurück, und der Fünfjährige setzt sich manchmal dazu. Als ausgebildete geistliche Begleiterin gibt sie Menschen Zuspruch.

JOHANN A. BAUER

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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