Buchtipp
Mutig sein
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Mariann Edgar Budde wurde Anfang 2025 auf einen Schlag weltweit bekannt. Im Gottesdienst zur Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten richtete sie eine sanftmütige Bitte um Erbarmen gegenüber den Schwächeren und Minderheiten der Gesellschaft direkt an Donald J. Trump. Zitate ihrer Predigt verbreiteten sich rasch, teils hoch gelobt, teils heftig kritisiert. Doch wie konnte sie Worte finden, die andere aus Angst nicht auszusprechen wagten?
Budde beschreibt in ihrem Buch Mut und mutiges Handeln als eine Lebensreise, die man jederzeit antreten kann, die aber im Laufe der Zeit an entscheidenden Punkten ankommt, die den weiteren Verlauf des Weges bestimmen. Von inneren Entscheidungen bis hin zu öffentlicher Zivilcourage zeigt die Bischöfin in sieben Kapiteln auf, wie einzigartig und doch universell die Momente sein können, in denen Mut praktisch erlernt wird. Anhand zahlreicher Geschichten – etwa aus dem Lukasevangelium oder dem „Kleinen Prinzen“ – und persönlicher Erfahrungen zeichnet sie die sieben Entscheidungen des Mutes nach: Zu gehen, zu bleiben, etwas Neues zu beginnen, zu akzeptieren, was wir nicht gewählt haben, sich Herausforderungen zu stellen, mit Enttäuschungen umzugehen und Beharrlichkeit aufzubringen.
Hin auf der Reise zu unserem mutigsten Selbst ist dieses Buch ein guter Begleiter im Alltag.
Mutig sein,
von Mariann Edgar Budde,
S. Fischer Verlag, 2025.
ISBN: 978–3–10–397735–6
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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