Buch-Tipp
Mord am Friedhof
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Der idyllische Sebastiansfriedhof ist die barocke Ruhestätte für prominente Salzburger. Inmitten dieses beschaulichen Kultplatzes liegt ein ermordeter junger Mann: Bruder Elias, Novize bei den Franziskanern. Kommissar Merana und sein Team beginnen zu ermitteln. War der junge Mönch in der Todesnacht ungewollt Zeuge eines Diebstahls kirchlicher Kunstwerke? Oder hat der Mord damit zu tun, dass Elias kürzlich Kontakt mit der rechtspopulistischen HPÖ, der Heimatpartei Österreich, hatte?
Im Lauf der Recherchen stößt Merana auf viel Wut, die köchelt. Wut bei Menschen, die nicht mehr wissen, wie sie bei rasant ansteigenden Kosten ihren Lebensunterhalt schaffen. Wut, die geschürt wird von rechtsextremen Parteien, die zum Hass gegen das System anstacheln. Wut, die zu explodieren droht. Hatte Elias etwas entdeckt, das er nicht wissen durfte?
Neben der Krimispannung vermittelt Manfred Baumann Einblicke in aktuelle gesellschaftliche Vorgänge und kirchliches Innenleben. Außerdem weckt er die Neugier auf kunsthistorische Kleinode und macht Lust auf Erkundungstouren in der Mozartstadt.
Baumann, geboren 1956 in Hallein, war 35 Jahre lang Autor, Redakteur und Abteilungsleiter beim ORF. Heute lebt er als Schriftsteller, Kabarettist, Regisseur und Moderator in der Nähe von Salzburg. Drei seiner Kommissar-Merana-Romane wurden bisher verfilmt.
Manfred Baumann:
Salzburgwut. Kriminalroman,
272 Seiten, 18 Euro
Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2025, ISBN 978-3-8392-0902-8.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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