Nominierung zum Bauherrenpreis
Heiligen-Geist-Kapelle in Bruck

Die im 15. Jahrhundert als Kapelle des Pestspitals errichtete „Dreifaltigkeitskirche“ in Bruck an der Mur wurde später entweiht und als Pferdestall und auch als  Wohnhaus benutzt. Ab 2011 wirkte Philipp Harnoncourt als Motor bei der Sanierung des verfallenen Gebäudes.
  • Die im 15. Jahrhundert als Kapelle des Pestspitals errichtete „Dreifaltigkeitskirche“ in Bruck an der Mur wurde später entweiht und als Pferdestall und auch als Wohnhaus benutzt. Ab 2011 wirkte Philipp Harnoncourt als Motor bei der Sanierung des verfallenen Gebäudes.
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Brucker Heiligen-Geist-Kapelle für den diesjährigen Bauherrenpreis nominiert.

Drei Bauprojekte mit kirchlichem Bezug sind für den diesjährigen Bauherrenpreis der „Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs“ nominiert. Auf der 24 Projekte umfassenden „Shortlist“ befinden sich die Heiligen-Geist-Kapelle in Bruck an der Mur, die Auferstehungskapelle in Straß im Attergau und das VinziDorf Wien. Mit der Auszeichnung werden seit 1967 architektonisch innovative Bauprojekte in ganz Österreich gewürdigt. Die Preisverleihung findet am 15. Oktober in Innsbruck statt.
Das spendenfinanzierte VinziDorf, eine Blockhüttensiedlung aus Tinyhäusern, wurde nach dem Grazer Vorbild 2018 in Wien-Hetzendorf eröffnet. Die Vinzenzgemeinschaft bietet hier 24 chronisch alkoholkranken und zuvor wohnungslosen Männern ein Zuhause.
Die Revitalisierung der Brucker Heiligen-Geist-Kapelle („Dreifaltigkeitskirche“) war eine Herzensangelegenheit des im vergangenen Jahr verstorbenen renommierten Priesters und Liturgiewissenschaftlers Philipp Harnoncourt (1931–2020). Ab 2011 wirkte er als Motor der Sanierung der verfallenen „Dreifaltigkeitskirche“, die im 15. Jahrhundert als Kapelle des Pestspitals errichtet, später aber entweiht und als Pferdestall und auch Wohnhaus benutzt worden war. Bei der Sanierung wurde das Gebäude, das auf dem Grundriss eines gleichseitigen Dreiecks drei gleichrangige Portale mit drei großen Fenstern darüber aufweist, entkernt und das Dach in die ursprüngliche Form mit einem Sternrippen-gewölbe gebracht. Weitere Teile sowie Fenster und Böden wurden künstlerisch neu gestaltet. (Info: www.bruckmur.at/hgk/)
In Straß im oberösterreichischen Attergau hat ein örtlicher Kapellenverein in der Ver-längerung einer Abbruchkante einer alten Schottergrube eine neue Kapelle aus Fichten-, Tannen-, Lärchen- und Eichenholz errichtet. Die äußere Erscheinung mit gerippter Holzfassade und dem Betonfundament wirkt modern, innen ist die Kapelle gänzlich aus naturbelassenem Holz. Eine Ausnahme bildet der aus geschnittenem Flysch-Sandstein gefertigte Altar. (Info: www.kapelle-strass.info)

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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