Buchtipp
Gottesdämmerung
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Was passiert, wenn man 30 Autorinnen und Autoren völlig freie Hand gibt, über „Gott“ zu schreiben? Keine Vorgaben, keine Begrenzungen – nur ein Thema, das größer kaum sein könnte. Herausgekommen ist „Gottesdämmerung“, ein rund 300 Seiten starkes Sammelwerk voller Vielfalt: Persönliche Geschichten, wissenschaftliche Texte, philosophische Überlegungen, Gedichte, Gedankenfragmente und sogar Fotos finden darin Platz, konzipiert von AutorInnen, wie dem Soziologen Manfred Priesching, dem Psychiater Michael Lehofer oder der diplomierten Sozialarbeiterin Anneliese Pieber.
Der ungewöhnliche Titel irritiert zunächst – „Gottesdämmerung“? Soll das nicht „Götterdämmerung“ heißen? Nein, mit Wagner und nordischen Sagen hat das Buch nichts zu tun. Stattdessen geht es um das Nachdenken über das Göttliche im weitesten Sinn – in Krisenzeiten, im Alltag, in der Gesellschaft, im Privaten.
Initiiert wurde das Buch von Christian Wabl, langjähriger Leiter der „Grünen Akademie“ in Graz, der schon mit dem ersten Band „Krisen und Auswege“ ein interessantes Projekt angestoßen hatte. Nun folgt der zweite Band, der sich auf ebenso offene und mutige Weise dem Thema „Gott“ nähert.
Gottesdämmerung ist kein Buch zum schnellen Durchblättern – sondern eines zum Hineinfühlen, Mitdenken und vielleicht auch zum Widersprechen.
Bestellungen an: KAB@graz-seckau.at oder 0316/8041 395, Kosten: 20 € zuzüglich 3 € Versand.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.