Msgr.-Otto-Mauer-Preis
Fiktion als Gegenwelt

Preisverleihung an Barbara Kapusta durch den Wiener Generalvikar Nikolaus Krasa im Erzbischöflichen Palais.
  • Preisverleihung an Barbara Kapusta durch den Wiener Generalvikar Nikolaus Krasa im Erzbischöflichen Palais.
  • Foto: Rupprecht
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Msgr.-Otto-Mauer-Preis ging an Barbara Kapusta.

Der „Msgr.-Otto-Mauer-Preis“ würdigt eine Künstlerin, die in ihrem Schaffen die Verbindung des Körpers mit Materialität und Sprache in den Mittelpunkt stellt. Die in Wien lebende und arbeitende niederösterreichische Künstlerin Barbara Kapusta hatte die Jury besonders dadurch überzeugt, dass sie „in ihren objekthaften, installativen, textbezogenen und filmischen Arbeiten aktuelle Fragen zum Verhältnis von körperlicher Identität und einer von Technologie dynamisierten gesellschaftlichen Umwelt auslotet“.

Zum 40. Mal wurde Ende des Jahres 2020 die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung vergeben, die als wichtigste für junge Künstlerinnen und Künstler in Österreich gilt. Der Wiener Generalvikar Nikolaus Krasa überreichte den Preis im Wiener Erzbischöflichen Palais vor einem coronabedingt kleinen Kreis. Der „Msgr.-Otto-Mauer-Preis“ erinnert an den Wiener Priester, Künstlerseelsorger, Galeriegründer und Sammler Otto Mauer (1907–1973), der eine bleibende Brücke zwischen Kirche und moderner Kunst geschlagen hatte.

Barbara Kapusta teilte zu ihren Filmen, Videoinstallationen, Performances sowie objekt- und textbezogenen Arbeiten mit, sie widme sich „Utopien von Gemeinschaft, von Körpern und Figuren“. Es gehe ihr um die Frage, „wie Fiktion eine Gegenwelt im Sinne von Gesellschaftsentwürfen initiieren kann“.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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