Offen gesagt - Laura Gosch
Nicht weniger relevant

Foto: ssgf.at

Wie ist es, bei Passionsspielen mitzuwirken? Was nehmen Sie von Ihrer Rolle mit?

Das Mitwirken bei den Feldkirchner Passionsspielen ist für mich jedes Mal ein besonderes und vor allem emotionales Erlebnis. Die Passionsspielgemeinschaft ist wie eine Familie für mich, da ich seit meiner Kindheit auf der Bühne stehe. Meine erste Rolle hatte ich damals als Kind in den Armen Jesu, welcher von meinem Papa dargestellt wurde. Heute verkörpere ich die Rolle der Veronika. Dabei bin ich bei wichtigen Momenten im Leben Jesu dabei, wie zum Beispiel beim Einzug in Jerusalem, aber auch bei seinem Leidensweg.

Ich bin sehr stolz, dass ich einer wichtigen Frau in dieser Geschichte meine Stimme leihen darf. Die Bedeutung der Frauen in den Evangelien wird oft übersehen oder leicht vergessen. Doch wenn man sich mit ihren Persönlichkeiten und Taten beschäftigt, gilt es umso mehr, auch diese Figuren hervorzuheben. Sie bergen nämlich eine riesige Kraft für Menschen, die nicht in der ersten Reihe stehen (können), aber deshalb nicht weniger relevant sind.

Ich freute mich sehr, auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit meinen Freunden und meiner Familie die Passion von Jesus´Christus auf der Bühne darstellen zu dürfen und die Botschaft zu verbreiten, „dass Jesus – unser Messias – lebt“!

Laura Gosch spielte bei den Feldkirchner Passionsspielen die Veronika.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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