Gut beraten - Doris Putzer-Maier
Einsam ist man nicht allein!
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Die Tage werden kürzer, Nebelschwaden ziehen übers Land – für die einen ein romantisches Herbstbild, bei anderen weckt es graue, quälende Gefühle, begleitet von unfreiwilligem Alleinsein.
Einsamkeit ist keine medizinisch definierte Krankheit, wird jedoch spätestens seit der Corona-Pandemie in unterschiedlichsten Kontexten häufig zitiert – auch ein Blick in die Medien zeigt zunehmendes Interesse (was keinesfalls heißt, dass es Einsamkeit nicht schon vor Corona gab).
In Arztpraxen und psychosozialen Einrichtungen werden Herz-Kreislauf-Probleme, ein geschwächtes Immunsystem, Kopfschmerzen, Verspannungen, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, Burnout, Sucht oder Demenz vermehrt sichtbar und manchmal tatsächlich mitverursacht durch chronische Einsamkeit. Wer also regelmäßig soziale Kontakte in der Familie, im Freundeskreis, bei gemeinsamen Hobbys, mit ArbeitskollegInnen, bei Ehrenämtern ... pflegt, läuft nachweislich weniger Gefahr zu vereinsamen. Und wer sich rechtzeitig Unterstützung holt – z. B. in Beratungsstellen –, sorgt für mehr Lebensqualität. Die Tage werden kürzer, Nebelschwaden ziehen übers Land – für die einen ein romantisches Herbstbild, bei anderen weckt es graue, quälende Gefühle, begleitet von unfreiwilligem Alleinsein. Einsamkeit ist keine medizinisch definierte Krankheit, wird jedoch spätestens seit der Corona-Pandemie in unterschiedlichsten Kontexten häufig zitiert – auch ein Blick in die Medien zeigt zunehmendes Interesse (was keinesfalls heißt, dass es Einsamkeit nicht schon vor Corona gab).
In Arztpraxen und psychosozialen Einrichtungen werden Herz-Kreislauf-Probleme, ein geschwächtes Immunsystem, Kopfschmerzen, Verspannungen, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, Burnout, Sucht oder Demenz vermehrt sichtbar und manchmal tatsächlich mitverursacht durch chronische Einsamkeit. Wer also regelmäßig soziale Kontakte in der Familie, im Freundeskreis, bei gemeinsamen Hobbys, mit ArbeitskollegInnen, bei Ehrenämtern ... pflegt, läuft nachweislich weniger Gefahr zu vereinsamen. Und wer sich rechtzeitig Unterstützung holt – z. B. in Beratungsstellen –, sorgt für mehr Lebensqualität.
Doris Putzer-Maier ist Psychosoziale Beraterin beim Institut für Familienberatung und Psychotherapie der Diözese Graz-Seckau.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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