Offen gesagt - Mira Leinfellner
Aus dem Fenster schauen
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Qual oder Erlösung? Drei Wochen Smartphone-Fasten – wie warʼs?
In den letzten drei Wochen des Handyfastens ging es mir eigentlich ganz gut. Ich habe mich schon etwas freier gefühlt, weil man nicht immer aufs Handy schaut und zuhause auch mehr Zeit mit anderen Tätigkeiten verbringt, zum Beispiel basteln oder zeichnen. Mein Handy hat mir nicht wirklich gefehlt, aber manchmal will man dann doch ganz automatisch zum Handy greifen.
Oft war ich in der Straßenbahn und mir war langweilig. Normalerweise hätte ich auf mein Handy geschaut. Dann hab ich aber aus dem Fenster geschaut, was ich davor nie wirklich gemacht habe.
Mit einigen meiner FreundInnen konnte ich gar nicht kommunizieren, weil sie eben auch kein Handy hatten. Mit meiner Familie habe ich über ein Tastenhandy kommuniziert, das ich in dieser Zeit verwendet habe. Statt WhatsApp-Nachrichten zu schreiben, habe ich meistens angerufen.
Mira hat beim österreichweiten „Handyexperiment“ von ORF, dem Bundesministerium für Bildung und mehreren wissenschaftlichen Instituten mitgemacht. Dabei haben über 70.000 SchülerInnen von 4. bis 24. März ihr Smartphone abgegeben. Das Experiment wurde medial und wissenschaftlich begleitet. Die Dok 1 Dokumentation wird am 27. Mai ausgestrahlt. Mehr: handyexperiment.at
Mira Leinfellner besucht die 2b-Klasse am Akademischen Gymnasium Graz.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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