Vatikan
Wie Kirche Krisen übersteht

Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz Kardinal Matteo Zuppi stellte sich klar hinter den Papst. | Foto: Italienische Bischofskonferenz
  • Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz Kardinal Matteo Zuppi stellte sich klar hinter den Papst.
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Rede von Kardinal Zuppi

In der Debatte um die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren hat der italienische Kardinal Matteo Zuppi die Linie von Papst Franziskus in einer Grundsatzrede bei einer Sitzung des Ständigen Rats der Italienischen Bischofskonferenz mit Nachdruck verteidigt. In dem Vatikan-Dokument „Fiducia supplicans“ zeige sich „der liebevolle Blick der Kirche für alle Kinder Gottes“, ohne die verbindlichen Lehren der Kirche abzuschaffen. Zuppi erklärte: „Gott will, dass alle gerettet werden.“ Daher sei es Aufgabe der Kirche, sich für alle und jeden einzusetzen. „Wir können nicht vergessen, dass alle Getauften die volle Würde der Kinder Gottes haben und als solche unsere Brüder und Schwestern sind.“

Angesichts vieler Krisen rief Zuppi die Kirche auf, sich ihres Auftrags von neuem bewusst zu werden: Die Kirche sei heute dazu berufen, „sie selbst zu sein, mit offenem Geist, mutigem Herzen und weitsichtigem Verstand“. Sie sei von Gott angesichts des Hungers nach Sinn und Glauben bei so vielen Menschen und der verbreiteten Orientierungslosigkeit und Isolation berufen. „Lassen wir uns nicht einschüchtern von einer Kultur, für die der Glaube am Untergehen ist“, betonte Zuppi. Die Kirche habe in den letzten Jahrzehnten viele Krisen überstanden, weil „ihre Hirten keine Angst hatten, das Evangelium zu predigen“.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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