100 Jahre Legio Mariae
Wider geistige Not wirken

Mit Maria Christus in die Welt zu bringen lehrte Frank Duff die Legionäre.
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Vor 100 Jahren rief Frank Duff die Legion Mariens (Legio Mariae) ins Leben. In Wien wird gefeiert.

Straßenapostolat an mehreren Orten Wiens, ein „Abend der Barmherzigkeit“ und eine Prozession stehen auf dem Programm, und den Festgottesdienst am 4. September wird der emeritierte St. Pöltner Bischof Klaus Küng zelebrieren. Ein Kongress „Mit Maria Christus zur Welt bringen“ mit Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, ein Musical über Frank Duff und eine Wanderausstellung vervollständigen den „Geburtstagsreigen“: Die Legio Mariae ist vor 100 Jahren gegründet worden.
Am 7. September 1921 bildete sich in Irland rund um Frank Duff, der im Landwirtschafts- und Finanzministerium tätig war, ein Kreis von frommen Personen. Sie wollten „Christus in den Armen dienen“ und auch der geistigen Not entgegenwirken. Die Sorge um Frauen, die aus der Prostitution aussteigen wollten, stand am Anfang. Und zwei Stunden pro Woche berichteten die Mitglieder in der Runde von ihrem Einsatz, beteten und bekamen neue Aufträge.
Bald blieb die Gruppe nicht mehr auf Dublin beschränkt, und 1949 unter Kardinal Theodor Innitzer fasste die Legio in Wien und Österreich Fuß. Heute gehören ihr in Österreich 1500 aktive („Legionäre“) und 8500 betende („Hilfslegionäre“) an. Sie organisieren sich in 249 Erwachsenen- und 16 Jugendpräsidien sowie 46 Kurien und Komitien. Den Gruppen sind 550 Priester als geistliche Helfer (Adjutoren) zur Seite gestellt. Die Legio Mariae ist auch Mitglied des Katholischen Laienrates Österreichs.
Als „verlängerten Arm“ der Gottesmutter Maria sieht sich die Legio selbst. In deren Dienst wollen die Mitglieder beitragen, „dass Gott in der Welt mehr geliebt wird“. Vorderstes Ziel ist, die einzelnen Mitglieder zur Heiligkeit zu führen. Legionär werden kann laut www.legion-mariens.at „jeder Katholik, der seinen Glauben treu lebt …“
Präsidentin des Senatus von Österreich ist Elisabeth Ruepp.

KAP

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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