Weltkirche
Tanz, Musik, Applaus

Wie schon bei anderen Auftritten in dem überwiegend katholischen Land feierten die Menschen in Äquatorialguinea den Papst begeistert mit Applaus, Tanz und Musik. Im Bild: Tanzgruppe in traditioneller Kleidung bei einem Treffen von Leo XIV. mit Jugendlichen und Familien am 22. April 2026 im Stadion von Bata. | Foto: KNA
  • Wie schon bei anderen Auftritten in dem überwiegend katholischen Land feierten die Menschen in Äquatorialguinea den Papst begeistert mit Applaus, Tanz und Musik. Im Bild: Tanzgruppe in traditioneller Kleidung bei einem Treffen von Leo XIV. mit Jugendlichen und Familien am 22. April 2026 im Stadion von Bata.
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In Äquatorialguinea beendete der Papst seine zweite Auslandsreise, die ihn durch Afrika geführt hat.

Vier Länder, elf Tage, 25 Ansprachen und unzählige Kilometer: Papst Leos Afrika-Reise kam am 23. April zu einem Ende. Davor, am 21. April, war „Endspurt“ angesagt: Leo XIV. brach von Angolas Hauptstadt Luanda Richtung Äquatorialguinea auf. Die kleine Republik war das vierte und letzte Ziel seiner elftägigen Reise, und auch hier erwartete ihn ein intensives Programm.

Nach einer Rede an Zivilgesellschaft und Behörden sprach der Papst am Nachmittag am Campus der nach ihm benannten Hochschule León XIV der Nationaluniversität. Danach standen der Besuch einer psychiatrischen Klinik sowie ein Treffen mit den Bischöfen des Landes an. Um die Mittagszeit kam Leo XIV. in der bis Ende 2025 als Hauptstadt fungierenden Stadt Malabo auf der Insel Bioko an. Dort traf der Papst auch den seit 1979 regierenden Staatspräsidenten Teodoro Obiang.

Päpste im Land. Als erster Papst hatte Johannes Paul II. (1978–2005) das einzige offiziell spanischsprachige Land Afrikas im Jahr 1982 besucht. Der Staat mit knapp zwei Millionen Menschen grenzt im Norden an Kamerun, im Osten und im Süden an Gabun. Das Festland trägt den Namen Mbini; zum Staatsgebiet gehören auch fünf bewohnte Inseln.

Am Tag seiner Abreise, am 23. April, feierte Leo im Stadion von Malabo einen letzten großen Gottesdienst. Mehr als 30.000 Menschen nahmen daran teil, unter ihnen auch der seit 46 Jahren herrschende Staatspräsident. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Selig sind die Friedensstifter“. Anders als bei früheren öffentlichen Ansprachen in dem Land verzichtete der Papst in seiner letzten Predigt über weite Strecken auf Aussagen mit politischer Tragweite. Lediglich am Ende seiner Ausführungen gab es entsprechende Worte.

Aufruf. „Es ist gerade die Liebe des Herrn, die unserem Engagement Halt gibt, vor allem im Dienst der Gerechtigkeit und der Solidarität“, sagte der Papst zum Abschluss seiner Predigt. „Deshalb ermutige ich euch alle, die Kirche in Äquatorialguinea, die Mission der ersten Jünger Jesu voll Freude fortzusetzen.“ Sie sollten gemeinsam das Evangelium mit Begeisterung verkünden, so Papst Leo. „Bezeugt mit eurem Leben den Glauben, der rettet, damit das Wort Gottes zum guten Brot für alle werde.“
Auf seiner ersten Afrikareise, die den Papst auch nach Algerien, Kamerun und Angola geführt hatte, bildet Äquatorialguinea das letzte der von ihm besuchten Länder. Neben diesem gibt es in Afrika übrigens noch zwei weitere „Guineas“: Guinea-Bissau und Guinea an der westafrikanischen Atlantikküste. Wann oder ob der Papst auch diese Länder besuchen wird, steht noch nicht fest.

Quellen: Vatican News, Kathpress

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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