COMECE
Sozialen Zusammenhalt und Solidarität in Europa fördern

Kirchen in Europa fordern Schutz der Religionsfreiheit.

Die Kirchen in Europa fordern von der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft ein besonderes Augenmerk auf das Grundrecht auf Religionsfreiheit und einen gerechten Zugang zu Impfstoffen. Beim Online-Treffen der ökumenischen Delegation der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) und der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) mit Iztok Jarc, dem Ständigen Vertreter Sloweniens bei der Europäischen Union, stand auch eine besser koordinierte EU-Gesundheitspolitik im Fokus. Nur so könne eine Erholung von der Corona-Pandemie gefördert und eine Resilienz gegen künftige Krisen erreicht werden, so COMECE und KEK in einer gemeinsamen Aussendung.

Im Kontext der Covid-Wiedereröffnungsmaßnahmen riefen COMECE und KEK die Entscheidungsträger auch dazu auf, in den europäischen Gesellschaften das Grundrecht auf Religionsfreiheit, das während der Pandemie in einigen Fällen in Frage gestellt worden sei, zu schützen und zu fördern. Auch in puncto Impfstoffproduktion und -verteilung ermutigten die Kirchen die EU-Präsidentschaft, auf einen neuen, ganzheitlichen und globalen Ansatz hinzuarbeiten. Dieser solle sowohl die Handelspolitik stark mit einbeziehen als auch einen gerechten Zugang zu Impfstoffen für alle gewährleisten.

Außerdem thematisierten die europäischen Kirchen auch die Notwendigkeit, den digitalen und grünen Wandel mit Augenmerk auf die soziale Dimension für eine ganzheitliche menschliche Entwicklung zu begleiten. So sollten etwa Menschen in Not unterstützt und die Bildungs- und Kulturpolitik verstärkt gefördert werden, um sozialen Zusammenhalt, Solidarität und Brüderlichkeit in Europa zu fördern, hieß es.

Die von Kardinal Jean-Claude Hollerich geleitete COMECE und die KEK unter dem Vorsitz des reformierten Geistlichen Christian Krieger unterstrichen auch die Bestrebung der neuen EU-Präsidentschaft, die strategische Autonomie Europas weiterzuentwickeln. Diese sollte aber auch eine verstärkte Arbeit der EU für eine „wirklich menschengerechte Migrationspolitik“ einschließen, mahnten COMECE und KEK.KATHPRESS

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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