Kirche Steiermark
Segen mitten im Trubel
- Sieben SeelsorgerInnen verteilten in drei Tagen 1300 Segenskarten und 200 Segensbänder und spendeten 70 persönliche Segnungen in der Grazer Herrengasse.
- Foto: Hautz
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Großer Zuspruch bei „Segen to go“-Aktion in Graz.
Die Bilanz der dreitägigen Aktion „Segen to go“ fällt äußerst positiv aus. Zahlreiche Menschen nutzten von 8. bis 10. Juli die Gelegenheit, mitten im Trubel der Grazer Innenstadt innezuhalten, einen persönlichen Segen zu empfangen oder das Gespräch zu suchen. Sogar Schulklassen kamen eigens in die Herrengasse, um gemeinsam das Segenstor vor dem Kircheneck zu durchschreiten.
Besonders berührend waren die vielen persönlichen Begegnungen und die ausgesprochenen Gebetsanliegen. Menschen baten um Gebet für einen kürzlich verstorbenen Angehörigen, für eine gute Anreise in den Urlaub, um Kraft und Zusammenhalt in der Familie, für Orientierung in Zeiten des Umbruchs oder für einen gelungenen Start in einen neuen Lebensabschnitt. Auch sehr belastende Lebenssituationen wurden anvertraut – etwa von einer Frau, die von Suizidgedanken berichtete, oder von Menschen, die um Frieden in der Welt baten. Tief bewegend war auch die Begegnung mit einer Frau, die sagte: „Ja, ich brauche auch einen Segen. Mein Mann ist am Montag verstorben.“ Während sie von ihrem Verlust erzählte, flossen die Tränen. Am Ende fragte sie: „Darf ich Sie umarmen?“ Solche Momente machten deutlich, wie wichtig Orte der Zuwendung, des Zuhörens und des Segens sein können.
Robert Hautz
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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