Müllsammel-Aktion
Putztage im Haus Schöpfung

Müllzangen für die Grazer Pfarren: Saubermacher Hans Roth, Bischof Krautwaschl, Daniela Felber, Günter Riegler und Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz (von links nach rechts). Die Aktion ist eingebettet in die Initiative „Schau auf die Steiermark“.
  • Müllzangen für die Grazer Pfarren: Saubermacher Hans Roth, Bischof Krautwaschl, Daniela Felber, Günter Riegler und Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz (von links nach rechts). Die Aktion ist eingebettet in die Initiative „Schau auf die Steiermark“.
  • Foto: Neuhold
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Müllsammel-Aktion in der Schöpfungszeit.

Die Schöpfungszeit von 1. September bis 4. Oktober ist Anlass für eine Müllsammel-Aktion von Diözese Graz-Seckau, Stadt Graz, Diözesansportgemeinschaft (DSG), Saubermacher und SERVUS.
Für die „Putztage im ‚Haus‘ Schöpfung“ gibt es von der Firma SERVUS zur Verfügung gestellte Müllzangen aus Buchenholz, die den Grazer Pfarren kostenlos zur Verfügung gestellt werden. „Wir unterstützen diese Aktion sehr gerne, weil die Verschmutzung unseres Lebensraums und der Umwelt durch achtlos weggeworfenen Abfall ein echtes Problem darstellt“, so die SERVUS-Geschäftsführer Harald Posch und Frank Dicker.
„Unsere Hoffnung ist, dass die Menschen Müll entlang ihrer Alltagswege sammeln – beim Gassi-Gehen mit dem Hund, auf dem Weg zum Spielplatz, beim Joggen und so weiter – und diesen getrennt in den vorgesehenen Behältern entsorgen. So wird Müll wieder zum wertvollen Rohstoff, der recycelt werden kann“, sagt Projektinitiatorin Daniela Felber von der Katholischen Stadtkirche Graz.
Bischof Wilhelm Krautwaschl erinnert an die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus. „Die Erde, unser Haus, scheint sich immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln“, schreibt der Papst. „Während die unbeeinflusste Natur im Kreislauf lebt, ist es der Menschheit noch nicht gelungen, eine stabile Kreislaufwirtschaft zu etablieren, ein Produktionsmodell, bei dem Produkte gleichzeitig wieder Ressourcen sind. Wäre jedes Produkt wiederverwertbar, wäre das das Ende der Wegwerfgesellschaft“, ist Bischof Krautwaschl überzeugt.
Finanzstadtrat Günter Riegler weiß, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in einer gepflegten Stadt leben zu dürfen, und daher sei es unsere Pflicht, unseren Lebensraum sauber zu halten. Saubermacher-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Roth und DSG-Obmann Georg Plank sind sich sicher: Jeder Einzelne von uns könne durch Mülltrennung und Abfallvermeidung etwas aktiv für unsere Umwelt und für den Klimaschutz tun.
Natürlich sind über Graz hinaus alle steirischen Pfarren zum Umdenken und schöpfungsfreundlichen Tun eingeladen.

Vorgestellt Daniela Felber

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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