Weltkirche
Papst Leo zu Besuch
- Papst Leo XIV. am 28. September bei einem interreligiösen Treffen in Metz.
- Foto: KNA
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Frankreich. Nach 18 Jahren war offiziell wieder ein Papst im Land.
Es war der erste Staatsbesuch eines Papstes in Frankreich seit 18 Jahren: Papst Leo XIV. bereiste von 25. bis 28. September Frankreich, genauer: die Städte Paris, Lourdes und Metz. Der Umgang mit Missbrauch in der katholischen Kirche, das französische Sterbehilfegesetz und eine politische Friedensbotschaft prägten dabei das Programm. Ein Besuch beim französischen Staatspräsidenten, eine Rede an die Welt der Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft im Élysée-Palast und eine Rede vor der UNESCO standen am Beginn von Papst Leos erstem Besuchstag am Freitag, dem 25. September.
Nach einer Vesper mit Bischöfen, Priestern, Diakonen, Ordensleuten und Seminaristen in der Kathedrale Notre-Dame de Paris fand im Stadion Stade de France in Saint-Denis eine Gebetsvigil mit Jugendlichen statt. Tags drauf besuchte Leo XIV. in Paris das Sozial- und Integrationszentrum Maison Bakhita, ein kirchliches Zentrum für Begleitung und soziale Integration. Am Nachmittag des 26. Septembers feierte der Papst die Heilige Messe auf der Place de la Concorde in Paris. Anschließend flog er nach Lourdes im äußersten Südwesten Frankreichs und verbrachte dort den ganzen Tag (Bild oben). In Metz, der Stadt von EU-Gründungsvater Robert Schuman, warnte Papst Leo am 28. September vor Aufrüstung, warb für kreative Bemühungen um Frieden und bezeichnete den Ukraine-Krieg als „sinnloses Gemetzel“. Bei einer Messe in der Kathedrale, an der auch Staatspräsident Emmanuel Macron teilnahm, erinnerte er an die christlichen Wurzeln des Kontinents. Um 19.33 Uhr hob die Air France-Maschine mit Papst Leo an Bord wieder ab.
Quelle: Kirche in Not
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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