Stephansdom
„Österreich ist frei!“ – In doppeltem Sinn

Kultusministerin Susanne Raab und Dompfarrer Toni Faber erläuterten vor der Feier die Corona-Maßnahmen für Gottesdienste.
  • Kultusministerin Susanne Raab und Dompfarrer Toni Faber erläuterten vor der Feier die Corona-Maßnahmen für Gottesdienste.
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Am 65. Jahrestag der Staatsvertragsunterzeichnung leitete Dompfarrer Toni Faber eine
Marienfeier.

„Österreich ist frei!“: Diese Frohbotschaft der Unabhängigkeit von Nachkriegsösterreich ist am 15. Mai im Wiener Stephansdom bei einem Mariengottesdienst gefeiert worden. Im Zentrum der von Dompfarrer Toni Faber geleiteten Marienfeier „Schutzfrau Österreichs“ stand der 65. Jahrestag der Staatsvertragsunterzeichnung, aber auch der Dank für die „Teilbefreiung“ von den Corona-Restriktionen.
In seiner Predigt betonte Faber die Herausforderungen nach dem Kriegsende vor 75 Jahren, aber auch während der aktuellen Corona-Pandemie. Vor allem die Zusammenarbeit, „ungeachtet von eigenen Grenzen, Parteien und Schicksalen“ habe Österreich immer wieder „wiederauferstehen lassen“, betonte der Dompfarrer. Die berühmten Worte „Österreich ist frei“, die der damalige Außenminister Leopold Figl feierlich vom Balkon des Schlosses Belvedere der versammelten Menschenmenge zurief, werde man auch künftig neu erleben können, „wenn jeder etwas dazu beiträgt“.
Unter den Mitfeiernden im Dom waren unter anderem die für Religionsgemeinschaften zuständige Bundesministerin Susanne Raab, die vor der Zeremonie gemeinsam mit Faber über die liturgisch relevanten Erleichterungen der Corona-Sicherheitsmaßnahmen informierte. So fand die Marienfeier in einem schütter besetzten Dom statt, in dem aktuell 300 Gläubige Platz nehmen dürfen.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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