Obersteirische Dickschädel

Gemeinschaft in Gebet und Solidarität – seit 2019 wird in Schladming regelmäßig für Verfolgte und Vertriebene gebetet. | Foto: Griesebner
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Schladming. Mahnwache für Verfolgte und Vertriebene.

Ein ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Schladming war der feierliche Rahmen der 210. Mahnwache für Schutzsuchende. Mahnwachen, die seit dem Herbst 2019 jeden Donnerstag ChristInnen vor dem evangelischen Pfarrhaus in Schladming im Gebet für Verfolgte und Vertriebene in der Welt, aber auch für die Entscheidungsträger zusammenführen und in deren Umfeld seither viel praktische Hilfe in der Region geleistet wurde.

In Grußbotschaften der Bischöfe Wilhelm Krautwaschl und Michael Chalupka, Superintendent Wolfgang Rehner u. a. – vorgelesen von verschiedenen Personen – wurden die Teilnehmenden der Schladminger Mahnwachen für ihr öffentliches Zeichen christlicher Solidarität und ihre Beharrlichkeit bedankt und darin bestärkt.

Der evangelische Pfarrer von Schladming Bernhard Hackl betonte in seinen Worten die Bedeutung von Wachen und Beten, den Auftrag und die Verantwortung der Wächter und Beter für eine gottgewollte Welt.
Der steirische Caritas-Vizedirektor Erich Hohl würdigte diese starke Initiative, die vor vier Jahren den jungen Hossein Khavary vor der Abschiebung bewahrt hat. Daran erinnerte auch Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, in ihrer Grußbotschaft: „Vorangegangen waren Gespräche auf höchster politischer Ebene, die allesamt zu nichts geführt hatten. Doch der Sprengkraft eurer Zivilcourage, eures Mutes zur Menschlichkeit und euren obersteirischen Dickschädeln war die Politik nicht gewachsen. Hossein war der erste Schubhäftling seit Jahren, der über öffentlichen Druck freigekommen ist.“

Bürgermeister Hermann Trinker und Vizebürgermeisterin Maria Drechsler zeigten durch ihre Anwesenheit die Wertschätzung durch die politische Gemeinde.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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