Weltkirche
Neue Kardinäle zeigen Trend zur Weltkirche

Ein künftiger Kardinal stammt aus China: Stephen Chow ist Bischof von Hongkong | Foto: KNA
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Vatikan. Papst verlas Namen neuer Kardinäle nach Angelusgebet.

Papst Franziskus wird am 30. September 21 neue Kardinäle kreieren. Das kündigte er am 9. Juli nach dem Angelusgebet an. Am Petersplatz verlas er vor etwa 15.000 Menschen die Liste der neuen Kardinäle, zu denen auch der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, gehört.
Ebenfalls bedeutsam ist die Erhebung des Bischofs von Hongkong (China), Stephen Sau-yan Chow, in den Senat des Papstes. Chow, der wie Franziskus dem Jesuitenorden angehört, hat unlängst Peking besucht; dem Vatikan ist die Verbesserung der Lage der Katholiken in China ein großes Anliegen. Ebenso wird der künftige Präfekt des Glaubensdikasteriums, der Argentinier Víctor Manuel Fernández, zum Kardinal kreiert.
Dass neben dem Schweizer Tscherrig, Nuntius in Italien, auch der Nuntius in den USA, Christophe Pierre, Kardinal wird, liegt auf einer Linie mit einer Neuerung, die Franziskus eingeführt hat, als er 2016 erstmals einen Nuntius in den Kardinalsrang erhob.
Die Änderungen im Kardinalskollegium bestärken den Trend zum Weltkirchlichen: Führende Kirchenmänner aus Südafrika, dem Südsudan, Tansania, Argentinien, Kolumbien und Malaysia sind unter den Neuernannten. Auch Ortskirchen in Europa werden bedacht: Polen, Spanien, Portugal und Frankreich.
Dass mit Amerio Alves Aguiar aus Lissabon ein Weihbischof unter den neuernannten Kardinälen ist, sei laut Vatikan-Journalistin Gudrun Sailer ungewöhnlich und spreche für eine große Wertschätzung des Papstes.

QUELLE: VATICANNEWS

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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