Neuen Lateinischer Patriarch
Mut für die Menschen im Nahen Osten

Der Italiener Pizzaballa wirkt schon viele Jahre im Heiligen Land.
  • Der Italiener Pizzaballa wirkt schon viele Jahre im Heiligen Land.
  • Foto: Giovanni Zennaro/CC BY-SA 4.0
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Jerusalem. Papst ernennt Erzbischof Pierbattista Pizzaballa zum neuen Lateinischen Patriarchen.

Papst Franziskus hat den Italiener Pierbattista Pizzaballa zum neuen Lateinischen Patriarchen von Jerusalem ernannt. Das gab der Vatikan am 24. Oktober bekannt. Der 55-jährige Franziskaner wird damit Nachfolger des Jordaniers Fouad Twal, der das Amt von 2008 bis zu seiner Emeritierung 2016 innehatte. Pizzaballa verwaltete das Patriarchat, das neben Israel und den Palästinensergebieten auch Jordanien und Zypern umfasst, seitdem als Apostolischer Administrator.
Pizzaballa, am 21. April 1965 in Cologno al Serio in der Diözese Bergamo geboren, studierte Theologie in Rom und Jerusalem und wurde 1990 zum Priester geweiht. Der Ordensmann war zwölf Jahre lang Franziskaner-Kustos im Heiligen Land und damit oberster Hüter der katholischen Stätten. Zuvor arbeitete er für seinen Orden als Seelsorger für die hebräischsprachigen Christen in Jerusalem.
Als Herausforderungen nannte Pizzaballa unter anderem eine „engstirnige Politik“ ohne Mut und Vision, eine zunehmende Fragmentierung des sozialen Lebens, wirtschaftliche Probleme sowie die Corona-Pandemie, aber auch die in immer größeren Schwierigkeiten steckenden katholischen Schulen. Das alles sei schmerzhaft, könne jedoch auch Motivation sein, um über sich selbst hinauszuwachsen, so der Patriarch. Die Menschen im Nahen Osten hat Pizzaballa aufgerufen, sich nicht entmutigen zu lassen.
KATHPRESS

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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