Zahlscheinbeilage "Missio"
Heraus aus den Minen

Schule und Ausbildung statt Quecksilbervergiftung durch Goldwaschen: Das ermöglicht das Projekt von „missio“.
  • Schule und Ausbildung statt Quecksilbervergiftung durch Goldwaschen: Das ermöglicht das Projekt von „missio“.
  • Foto: missio/Simon Kupferschmied
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Kinderarbeit in Burkina Faso beenden helfen.

Salmata hat auf Pater Charlemagne gehört. Seit zwei Jahren geht die 17-Jährige wieder zur Schule. Die Kirche vor Ort übernimmt die Kosten dafür. Davor hat Salmata das Gold aus der zutage geförderten Erde gewaschen und Essen an die anderen Arbeiterinnen und Arbeiter der Mine verkauft. „Kinder sollten nicht in den Goldminen arbeiten, es ist kein guter Ort für sie. Man wird oft krank oder bekommt kranke Hände“, sagt das Mädchen.
Was Salmatas Hände krank gemacht hat, bringt vielen Goldwäscherinnen und -wäschern den Tod. Um die kleinen Goldkörnchen von der Erde zu trennen, wird dem Waschwasser Quecksilber beigemengt. Das flüssige Schwermetall verbindet sich mit den Goldpartikeln und sinkt auf den Boden der Plastikkübel, in denen das Gold gewaschen wird. Anschließend wird die Verbindung erhitzt, wobei das hochgiftige Quecksilber verdampft und reines Gold übrig bleibt.
63 Mädchen und Buben der Gegend sind mit der Unterstützung der Kirche der gefährlichen Arbeit in den Goldminen entkommen. In einem Ausbildungszentrum werden sie etwa zu Tischlern, Schneiderinnen, Webern oder Malerinnen ausgebildet. Zum Abschluss erhalten sie Werkzeug geschenkt und können so in ein besseres Leben starten. Mit der Zahlscheinbeilage von „missio“ können wir ihnen dabei helfen.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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