Weltkirche
Heiligtum bewahren
- Heilige Orte sind Juden und Muslimen die Stätten am Jerusalemer Tempelberg.
- Foto: KNA (2020)
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Jerusalem. Arabische Länder fordern den Schutz heiliger Stätten.
Wiederholte Verstöße an muslimischen und christlichen heiligen Stätten in Jerusalem warfen Vertreter von acht arabischen Ländern Israel vor. Die Stätten müssten geschützt und ihr Status gewahrt werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister Jordaniens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Indonesiens, Pakistans, der Türkei, Saudi-Arabiens, Katars und Ägyptens vom 23. April.
Laut staatlicher jordanischer Nachrichtenagentur Petra verurteilten die Unterzeichner u. a. das Verhalten radikaler jüdischer Israelis, die wiederholt und unter dem Schutz der israelischen Polizei auf das Gelände des Tempelberges (Haram al-Scharif, arab. für „das edle Heiligtum“) eindrangen und israelische Flaggen hissten. Dies sei eine nicht hinnehmbare Provokation gegenüber Muslimen weltweit und verletze die Heiligkeit Jerusalems. Harte Kritik äußerten die Außenminister auch am israelischen Siedlungsbau in den besetzten palästinensischen Gebieten sowie an der weiter eskalierenden Gewalt radikaler israelischer SiedlerInnen gegenüber PalästinenserInnen und sie forderten, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. In der gemeinsamen Erklärung wird die Staatengemeinschaft dazu aufgerufen, Israel zu einem Kurswechsel zu zwingen. Es brauche klare und entschlossene internationale Maßnahmen, um Israels Verstöße gegen das Völkerrecht zu stoppen und den PalästinenserInnen zu ihren legitimen Rechten zu verhelfen, insbesondere dem Recht auf Selbstbestimmung sowie der Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates in den Grenzen vom 4. Juni 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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