Weltkirche
Fast Normalbetrieb
- Papst Leo XIV. musste sich einer Operation an der Lunge unterziehen.
- Foto: Vatican Media
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Rom. Seit 13. Oktober ist Papst Leo XIV. im Krankenhaus. Am Tag davor absolvierte er noch sieben Audienzen.
Beinahe „business as usual“ – auf Deutsch: „Normalbetrieb“ – herrschte im Vatikan am Tag vor der stationären Aufnahme des Papstes ins Krankenhaus. Seit Dienstag, 13. Oktober, befindet sich Leo XIV. in der
Gemelli-Klinik in Rom. Am Sonntag davor hatte er beim Angelus-Gebet mitgeteilt, dass in seiner Lunge ein kleiner Knoten entdeckt worden sei, der auf ärztlichen Rat hin entfernt werden müsse.
Noch am Montag, einen Tag, bevor er sich ins Spital begab, absolvierte der Papst sechs Einzelaudienzen und eine Gruppenaudienz. Demnach empfing der 71-Jährige als erstes seinen Botschafter in der Schweiz, in Liechtenstein und in Monaco. Ein wichtiger Termin im Audienzkalender war auch das Gespräch mit dem japanischen Kardinal Tarcisio Isao Kikuchi. Der Erzbischof von Tokio ist seit drei Jahren zusätzlich Präsident des Caritas-Weltdachverbands. Neben den sechs offiziell bekannt gegebenen Einzelaudienzen empfing Papst Leo XIV. Mitglieder der kirchlichen Wohltätigkeitsvereinigung „Circolo San Pietro“. Diese kümmert sich vor allem um obdachlose Menschen in Rom.
Weitere Papst-Audienzen sind laut vatikanischem Presseamt zunächst bis Dienstag, 20. Oktober, abgesagt. Aufgrund des Spitalsaufenthalts kann der Papst auch nicht den für Mittwoch auf dem Petersplatz vorgesehenen Gottesdienst zum Abschluss eines weltweiten Bischofstreffens zum zehnten Jubiläum des päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“ über Ehe und Familie leiten.
Bei Redaktionsschluss (Dienstag, 13. Oktober) hieß es aus Rom, dass die Operation noch an diesem Nachmittag stattfinden und der Papst etwa eine Woche im Krankenhaus verbleiben würde.
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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