Ökumene
Den Weg der Suche nach der vollen Einheit weitergehen

Bischof Bertram Meier leitet die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern.
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Vor 500 Jahren wurde Martin Luther exkommuniziert. Bischof ruft auf, nach vorne zu schauen.

Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat dazu aufgerufen, in der Ökumene nach vorne zu schauen. Viele Elemente, die einst der Reformator Martin Luther für die geistliche Erneuerung gefordert habe, seien mittlerweile von der katholischen Kirche aufgegriffen worden, erklärte Maier. „Katholiken und Protestanten sind aufeinander zugegangen und sich im Blick auf Jesus Christus sehr nahegekommen.“ Ökumene beschäftigte sich nicht nur mit der Geschichte, sondern sei eine Zukunftsaufgabe.

Vor 500 Jahren, am 3. Jänner 1521, hatte Papst Leo X. Martin Luther exkommuniziert, nachdem dieser nicht bereit gewesen war, seine Thesen zu widerrufen. Stimmen, die in jüngster Zeit eine Aufhebung der Exkommunikation fordern, erteilte Meier eine Absage. So ein Formalakt sei unnötig, da „die Exkommunikation bereits mit seinem Tod aufgehoben wurde“.

Bei aller Dankbarkeit für das Gemeinsame gehe es darum, sich theologisch redlich mit den Fragen zu beschäftigen, „die uns noch trennen“, forderte Meier. Augsburg komme dabei eine besondere Bedeutung zu. Dass 2030 der 500. Gedenktag an die „Confessio Augustana“, das Augsburger Bekenntnis, ansteht, könne eine Steilvorlage sein, um auf Grundlage dieser evangelischen Bekenntnisschrift den Weg der Suche nach der vollen Einheit geduldig und hartnäckig weiterzugehen.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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