Weltkirche
Bote der Hoffnung

Die Autobiografie von Papst Franziskus ist auf Deutsch mit dem Titel „Hoffe“ im Kösel-Verlag erschienen. | Foto: Kösel
  • Die Autobiografie von Papst Franziskus ist auf Deutsch mit dem Titel „Hoffe“ im Kösel-Verlag erschienen.
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Auf 400 Seiten gibt Franziskus Einblick in sein Leben und Denken.

Klare Worte, emotionale Erzählungen: Am 14. Jänner ist die Autobiografie von Papst Franziskus veröffentlicht worden – zeitgleich in über 80 Ländern. Auf knapp 400 Seiten schildert Franziskus, mit bürgerlichem Namen Jorge Mario Bergoglio, nicht nur seine eigene Geschichte, sondern entwirft Hoffnungsperspektiven.

Das Buch erzählt zunächst das Aufwachsen und Kennenlernen seiner italienischen Großeltern, die 1929 mit seinem Vater nach Argentinien migrierten. Von dort entspinnt sich die Geschichte der Familie Bergoglio. Seiner Zeit als regionaler Ordensleiter der Jesuiten während der argentinischen Militärdiktatur (1976–1983) räumt Franziskus viel Platz ein, ebenso Berichten über seine eindrücklichsten Reisen als Papst.
Eingewoben in emotional geschilderte Stationen und Begegnungen seines Lebens erläutert Franziskus in langen Passagen die politischen Kernanliegen seines Pontifikats: Frieden, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit. Der 88-Jährige spricht sich gegen Populismus und die Ausgrenzung von Geflüchteten aus und mahnt zur Vorsicht beim Umgang mit neuen Technologien. Ebenso erklärt er seine optimistische Sicht auf die Zukunft der katholischen Kirche.
Zugleich kritisiert der Papst nur auf Tradition beharrende Vertreter seiner Institution und die Auswüchse des Klerikalismus und bezieht deutlich zu weltpolitischen Fragen Stellung. Aus der Perspektive des Erzählers gibt Franziskus Einblicke in sein Seelenleben, schildert detailliert die erste Zeit im Vatikan, wobei er die Wahl seines Schuhwerks erklärt, und berichtet über seine Kindheit, in der der Fußball für ihn eine große Rolle spielte.

Quelle: Kathpress

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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