Abschied von Haus
Aus der Kraft des Dankens

Einige Schwestern, die in Haus wirkten, mit Bischof und Provinzoberin (v. l.): Sr. Vera Ronai, Sr. Roswitha Sommer, Sr. Eva Maria Lechner, Bischof Wilhelm Krautwaschl, Provinz-oberin Sr. Sonja Dolesch und Sr. Carina Klammer.
  • Einige Schwestern, die in Haus wirkten, mit Bischof und Provinzoberin (v. l.): Sr. Vera Ronai, Sr. Roswitha Sommer, Sr. Eva Maria Lechner, Bischof Wilhelm Krautwaschl, Provinz-oberin Sr. Sonja Dolesch und Sr. Carina Klammer.
  • Foto: Griesebner
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Abschied von Haus im Ennstal nahmen nach 149 Jahren die Grazer Schulschwestern.

Seit 1871 prägten Schwestern von den Franziskanerinnen der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) das Pfarrleben und die Bildung in Haus im Ennstal. Vielfältige Tätigkeiten übten sie aus: in Schule und Kindergarten, in Krankenhäusern, in Altenheimen und in der Pfarrseelsorge. Unterricht, Begegnung, Gespräche und die Begleitung der Menschen waren den geistlichen Schwestern stets oberstes Anliegen, um den Menschen die Erfahrbarkeit Gottes nahezubringen. Ihr Domizil im Pfarrhof war ein offenes Haus der Gastfreundschaft. Zuletzt wirkten vor Ort Sr. Eva Maria Lechner und Sr. Claudia Wendler.

Provinzoberin Sr. Sonja Dolesch würdigte so das Wirken ihrer Mitschwestern, die am 12. Juli bei einem Gottesdienst mit Bischof Wilhelm Krautwaschl herzlich und wehmütig Abschied von Haus nehmen mussten. Die personelle Situation in der Ordensprovinz lässt es nicht mehr zu, den Standort weiter zu betreuen. „Die Dankbarkeit auf beiden Seiten möge für alle eine Kraftquelle für das weitere Leben sein“, wünschte Sr. Sonja.
Die Provinzoberin erinnerte beim Gottesdienst auch an die Anfänge des segensreichen Wirkens der Schwestern in Haus vor fast 150 Jahren. Der damalige Kreisdechant hatte ein Ansuchen an die Oberen in Graz geschickt, zur besseren Erziehung in einer armen Gegend Mädchen in die schöne Gegend zu schicken.

Den Dankgottesdienst am 12. Juli feierte mit einer großen Gemeinde Bischof Wilhelm Krautwaschl zusammen mit Seelsorgeraumleiter Pfarrer Andreas Lechner und assistiert von Diakon Hannes Stickler. Der Shalom-Chor und die Weißenbacher Sänger sorgten mit der Gemeinde für die musikalische Gestaltung. Eine große Gemeinde aus Haus und dem Seelsorgeraum Oberes Ennstal war zusammengekommen.
Beim Gottesdienst und beim anschließenden Fest wurde den Schwestern ein vielfältiger Dank ausgedrückt. Für die Bevölkerung wie für die Gäste haben sie geradezu zum Ortsbild gehört. Die Spuren ihres Wirkens werden bleiben und engagierte Christinnen und Christen weiter motivieren.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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