Arbeit
Arbeitslosigkeit - menschlich betrachtet

"Gebt uns auch Rosen!" sangen streikende Textilarbeiterinnen in den 1920ern in Amerika. Der Fonds für Arbeit und Bildung verteilt rund um den Tag der Arbeitslosen (30. April) und dem Tag der Arbeit (1. Mai) Rosen als Zeichen der Würde eines jeden Menschen.
  • "Gebt uns auch Rosen!" sangen streikende Textilarbeiterinnen in den 1920ern in Amerika. Der Fonds für Arbeit und Bildung verteilt rund um den Tag der Arbeitslosen (30. April) und dem Tag der Arbeit (1. Mai) Rosen als Zeichen der Würde eines jeden Menschen.
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Arbeit(slosigkeit). Die Kirche steht auf Seiten der am Arbeitsmarkt Benachteiligten.

38.037 Menschen waren Anfang April 2022 als arbeitslos oder in Schulung beim AMS registriert. Somit sind die Arbeitslosenzahlen weiter rückläufig und liegen sogar unter jenen von 2019. Zu den „Sorgenkindern“ zählen weiterhin – trotz der guten Zahlen – jene, die länger als ein Jahr beim AMS arbeitsuchend gemeldet sind und es schon vor Corona schwer hatten, Arbeit zu finden.

Gründe für eine lange Arbeitslosigkeit sind oft gesundheitliche Einschränkungen, das Alter oder nicht ausreichende bzw. nicht gefragte Qualifikation. Bernhard Schwarzenegger vom diözesanen Fonds für Arbeit und Bildung formuliert den kirchlichen Auftrag: „Als Kirche sehen wir uns an der Seite dieser am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen. Wir möchten zuhören, wenn möglich Unterstützung anbieten und uns im gesellschaftspolitischen Diskurs für diese Gruppe einsetzen.“

Zum Tag der Arbeitslosen 
(30. April) und zum Tag der Arbeit (1. Mai) setzt die Katholische Kirche Steiermark Aktionen: Auf Facebook kommt die Situation von Langzeitarbeitslosen in den Blick. In allen steirischen AMS-Regionalstellen werden am 29. April Rosen als Zeichen der Würde und Wertschätzung jedes Menschen verteilt. Alle Pfarren sind eingeladen, im Gottesdienst das Thema Arbeit(slosigkeit) aufzugreifen.
Aktuelle Gottesdienstbausteine gibt es auf der Homepage des Fonds für Arbeit und Bildung. Hier klicken.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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