Kunst
Angefragt und beschenkt

Kunstfachleute aus dem deutschen Sprachraum zu Gast im Vatikan.

Bei Kurienkardinal Gianfranco Ravasi, seit 2007 Präsident des Päpstlichen Kulturrates, trafen sich am 25. Mai Kunstfachleute aus dem deutschsprachigen Raum. An diesem erstmaligen Arbeitstreffen nahmen auch der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler und aus der Steiermark Kultum-Leiter Johannes Rauchenberger sowie Hochschulseelsorger Alois Kölbl teil.

Die Kirche müsse sich von den Kulturschaffenden der Gegenwart „in Frage stellen und beschenken“ lassen, betonte Bischof Glettler. Die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst sei von vielen Überraschungen gekennzeichnet, „weil sich Gottes Geist nicht an Institutionsgrenzen hält.“

Die Gäste aus Österreich und Deutschland präsentierten zahlreiche kirchliche Initiativen,
darunter Graz-St. Andrä, die Katholische Hochschulgemeinde Graz und das kirchliche Kulturzentrum „Kultum“. Dessen Direktor Johannes Rauchenberger stellte außerdem sein virtuelles Buchmuseum „Gott hat kein Museum“ über Religion in der Kunst des 21. Jahrhunderts vor. Das letzte Exemplar des vergriffenen Buches dazu überreichte er Kardinal Ravasi. Rauchenberger drückte auch den Wunsch aus, dass auch im Vatikan die Begegnung von zeitgenössischer Kunst und Kirche verstärkt aufgegriffen wird. In den Vatikanischen Museen gäbe es dazu fast nur Werke aus den 1960/70er Jahren.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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