Ethikunterricht
Endgültig beschlossen

Begrüßt den Ethikunterricht für jene, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen: Schulbischof Wilhelm Krautwaschl.
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  • Foto: ED Wien/Schoenlaub
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Ethikunterricht. Keine Konkurrenz, sondern Ergänzung.

„Der jetzt beschlossene Ethikunterricht wird in seiner Konzeption von der katholischen Kirche ausdrücklich unterstützt und begrüßt“, erklärte Bischof Wilhelm Krautwaschl, Schulreferent der Österreichischen Bischofskonferenz, in einem Interview. Nach der Zustimmung von Seiten des Bundesrates ist nun der Weg frei für die Einführung dieses Faches im nächsten Schuljahr.
Das neue Gesetz sieht vor, dass jene Schülerinnen und Schüler ab der 9. Schulstufe, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, einen Ethikunterricht im Ausmaß von zwei Wochenstunden besuchen.
Es zeichne Österreich aus, dass sich auf dem Weg zur Einführung des Ethikunterrichts die Zusammenarbeit zwischen Staat, Kirchen und Religionsgemeinschaften bewährt habe, betonte der steirische Bischof. Der katholische Religionsunterricht sehe im Ethikunterricht keine Konkurrenz, sondern eine notwendige Ergänzung für jene, die ihn nicht besuchen. Ethik sei immer schon ein wichtiger Teil des Religionsunterrichts. Dieser gehe aber darüber hinaus, „weil er jungen Menschen umfassend christliche Sinnstiftung für ein gelingendes Leben bietet“.
Die Wiener Schulamtsleiterin Andrea Pinz hofft, dass ein qualitätvoller Religions- sowie Ethikunterricht auch Dialog und Miteinander fördern und fundamentalistischen Tendenzen gegensteuern.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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