Familie
Staunen und Segnen

Kinder besitzen eine natürliche Fähigkeit zum Staunen, die Erwachsenen oft abhanden gekommen ist. Für sie ist die Welt noch voller Geheimnisse und Wunder. | Foto: pixabay
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  • Kinder besitzen eine natürliche Fähigkeit zum Staunen, die Erwachsenen oft abhanden gekommen ist. Für sie ist die Welt noch voller Geheimnisse und Wunder.
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Mit Kindern glauben kann ganz einfach sein ...

Die Gemeinschaft leben und erleben ist ganz wichtig. Das kann die Familie sein, die Gemeinschaft in Kindergarten und Schule, aber auch die Gemeinschaft in der Pfarre. Die Familie ist die erste und wichtigste Gemeinschaft im Leben eines Kindes: gemeinsam essen, Feste feiern, kuscheln, spielen, reden und zuhören, Ausflüge machen … Gemeinschaft zeigt uns: Wir sind eingebunden in ein größeres Ganzes. Wir sind nicht allein!
Im Staunen: Vor allem die Natur bietet viele Möglichkeiten dafür: Staunen über einen Stein, über ein Schneckenhaus, über das schöne Lied eines Vogels …

Im Beten: Ich kann allein beten, wir können gemeinsam beten. Das kann ein Formelgebet sein, aber auch selbst formulierte Gebete tun uns gut. Wir können sagen, was uns bewegt, worum wir bitten, wofür wir dankbar sind. Egal ob ein kurzes Stoßgebet (Lieber Gott, hilf!), ein Tischgebet oder das Vaterunser – Gott ist ein guter Zuhörer.

Im Danken: Dankbar sein für alles, was ist. Am Abend mit den Kindern den Tag Revue passieren lassen: Danke für den schönen Tag und für meine Familie. Danke, dass ich einen neuen Freund gefunden habe.
Im Segnen: Segnen kann und darf jeder! Segensrituale wie ein Kreuz auf die Stirn zeichnen oder einen kleinen Engel mitgeben, vermitteln dem Kind Geborgenheit und Schutz, und auch mir als Mama geben sie Sicherheit, dass mein Kind beschützt ist, auch wenn ich nicht bei ihm sein kann.

Karin Wilfing

Gott begegnen mit Kinderaugen

Das Familienreferat lädt auch heuer wieder zu einem bunten Weiterbildungstag zu KrabbelKinderFamiliengottesdiensten ein!

Neben Workshops („Mit Anni, der Kirchenmaus, durchs Kirchenjahr“, „Kerzenschein und Nikolausfreude“ und „Bibel trifft Bot – KI im KrabbelKindergottesdienst“) mit Sarah Knolly, Stephan Reicher und Kathrin Zeisberger stehen Austausch und ein gemeinsamer Abschluss auf dem Programm!
◉ 21. November, 9 bis 17 Uhr, Steiermarkhof, Ekkehard-Hauer-Straße 33, Graz.
Infos: Petra Ruzsics-Hoitsch, 0676/8742-2822 oder petra.ruzsics@graz-seckau.at

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Mutmurmeln für den ersten Schultag

Sarah Welk, arsedition

Lolle und Linus sind 6 Jahre alt, beste Freunde, und übermorgen kommen sie in die 1. Klasse. Aber Linus ist aufgeregt und bekommt ein bisschen Bauchschmerzen, wenn er an die Schule denkt. Zum Glück hat Lolle eine schlaue Idee. Gemeinsam machen sie sich Mutmurmeln. Ein Geschenkbuch für zukünftige Erstklässler.

Nachgedacht

Was Kinder über den Glauben sagen

„Der Himmel ist da oben, aber Gott wohnt auch in meinem Bauch.“ — Eine wunderbare Mischung aus Theologie und Bauchgefühl.

„Wenn ich bete, hört Gott mich besser, wenn ich ganz leise bin.“ — Ein Kind, das überzeugt war, dass Stille wie ein Mikrofon funktioniert.

„Engel haben bestimmt Glitzer auf den Flügeln, sonst sieht man sie ja nicht.“ — Logische Erklärung eines Vorschulkindes.

„Gott hat mich lieb, auch wenn ich heute ein bisschen frech war.“ — Ehrliche Selbsteinschätzung mit großem Vertrauen.

„Gott ist wie die Luft. Man sieht ihn nicht, aber man merkt, dass er da ist. Sonst würden wir ja umfallen.“

„Gott hat bestimmt eine riesige Küche, weil er ja jeden Tag so viele Menschen versorgen muss“.

„Ich glaube, Gott freut sich, wenn wir lachen, weil er dann auch lachen kann.“

„Im Himmel sitzt man auf Wolken. Die sind weicher als Sofas, aber man darf nicht zu schwer sein, sonst rutscht man durch.“

„Gott ist wie ein himmlischer Vater, aber er leuchtet heller als die Sonne.“

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Kinder besitzen eine natürliche Fähigkeit zum Staunen, die Erwachsenen oft abhanden gekommen ist. Für sie ist die Welt noch voller Geheimnisse und Wunder. | Foto: pixabay
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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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