Familie
„Heute war ein schöner Tag“

Gute-Nacht-Geschichte. Das Vorlesen fördert den Familienzusammenhalt, den Wortschatz des Kindes und regt die Fantasie an. Kinder genießen die extra Kuschelzeit mit Mama oder Papa.
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  • Gute-Nacht-Geschichte. Das Vorlesen fördert den Familienzusammenhalt, den Wortschatz des Kindes und regt die Fantasie an. Kinder genießen die extra Kuschelzeit mit Mama oder Papa.
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Das Leben spüren. Feste Rituale geben Struktur.

Wie wir unseren Alltag erleben und gestalten, hängt nicht nur von äußeren Umständen ab. Es liegt maßgeblich an unserer Einstellung, unserer Haltung, ob wir Verpflichtungen, Aufgaben und Termine als Stress und Last empfinden oder als sinnstiftend und Teil unseres Lebensentwurfes.

Die Kunst besteht darin, in der täglichen Arbeit und der täglichen Mühe Gott selbst zu entdecken. Mit Dankbarkeit und Wertschätzung gilt es, das in den Blick zu nehmen, was man im Laufe des Tages schafft, und weniger darauf zu achten, was noch fehlt.

Zudem dürfen wir offen sein dafür, was das Leben Überraschendes und Unerwartetes für uns bereithält und diesen Dingen Raum geben. Feste Rituale helfen dabei, den Tag zu strukturieren, sei es eine gemeinsame Mahlzeit, eine Kaffeepause, ein Nachmittagsspaziergang, die Gute-Nacht-Geschichte oder ein Kreuzzeichen vor dem Schlafengehen.

Mach mit: Welche täglichen Rituale sind dir besonders lieb geworden? Welche gehören zum Tagesablauf dazu? Was tut gut? Was hat dich heute überrascht? Welche schönen/unerwarteten Begegnungen gab es?
Versuche, die ersten fünf Menschen, die dir heute begegnen, ganz bewusst wahrzunehmen und schenke ihnen die volle Aufmerksamkeit.

Besonders schön mit kleinen Kindern vor dem Schlafengehen: Eine kleine Tagesrückschau machen: Was war heute los? Was hat mir gut gefallen? Was war nicht so toll?

„Das Leben spüren“ aus: Familien feiern Feste – 32 Impulskarten, Tel. 0316/8041-297.

Draußen grau – drinnen bunt!

Kreative KrabbelKinderFamiliengottesdienste gestalten – herzliche Einladung zum Online-Weiterbildungstag am

8. Oktober, 9 bis 12.30 Uhr.
Es starten Martina Dietrich und Anita Nussmüller, Referentinnen der Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie der Diözese St. Pölten. Sie erzählen Interessantes über Krabbelgottesdienste, die auch Erwachsene miteinbeziehen. Wozu sind Krabbelgottes-dienste gut? Wie kann ihr Start in der Pfarre gelingen?
Sarah Knolly zeigt in einem bunten Vortrag, wie man Gottesdienste mit und für Kinder im Herbst und Winter gestalten kann: Mit Kindern die Heiligen in der kalten Jahreszeit kennenlernen, Ideen für traditionelle Feste … Infos: Familienreferat, Tel. (0 31 6) 8041-297.

Für Sie gelesen

Naturvertrauen
Christina Geyer, 35 Euro
Servus Verlag

Schroffe Felshänge, rauschende Bäche, schier endlose Wälder: Die ungezähmte Schönheit der Natur fasziniert uns und lässt uns staunen. Doch Nationalparks in Österreich sind mehr als ein Ausflugsziel für das Wochenende. Sie sind Naturschutzgebiet, Forschungseinrichtung und Bildungsstätte gleichermaßen. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nationalparkregion Gesäuse. In diesem reich bebilderten Sachbuch setzt sie ein starkes Plädoyer für mehr NatURvertrauen.

Zum Nachdenden

Dankbar den Moment nutzen

Sucht man im Internet danach, was es bedeutet, das Leben zu spüren, kommt zuallererst eine Seite mit Natur- und Wanderangeboten. Spaziergänge, Aufenthalte in der Natur und diese mit allen Sinnen entdecken, scheinen wesentliche Aspekte zu sein. Neben der Natur sind es aber auch bewusst wahrgenommene Kleinigkeiten im Leben, die es uns spüren lassen.

So ist es bei Maria Sch., die sagt, dass ihr Kleinigkeiten und die Natur genügen, um das Leben zu spüren: „Ein gemeinsames Essen mit der Familie, ein kühles Lüfterl bei einer Wanderung im Sommer. Aber schon auch ein Urlaub, der Strand und Italien!“

Simon Sch. braucht dafür „das Gefühl von Freiheit. Zum Beispiel auf einem Klettersteig, bei Gegenwind im Gebirge oder beim Motorradfahren“.
„Lachen, weinen, feiern,
trauern, neuem Leben begegnen und auch Abschied nehmen“ sind für Manuela R. Aspekte
des Spürens.

Auch Gernot H. spürt das Leben in ruhigen Momenten in der Natur oder wenn er sich unbeschwert auf das Wesentliche, die einfachen Dinge beschränken kann.

Astrid Sch. verbindet es mit „Dankbarkeit zu spüren: die Mutter eines wunderbaren
Sohnes sein zu dürfen, viele liebe Menschen um mich zu haben, die mich wertschätzen, die für mich da sind.“

Wesentlich scheint das kurze Innehalten und bewusste Wahrnehmen des Momentes zu sein, das Durchatmen und Pause machen. Und Dankbarkeit für diese (kleinen) Momente.

Petra Ruzsics-Hoitsch

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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