Familie
Fachkräfte sind gefragt

Lehrlinge sind die gefragten Fachkräfte von morgen. | Foto: pixabay
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Mit Leistungsbereitschaft und Sinn zum Erfolg.

Die Jugend von heute ist besser als ihr Ruf! Wie die aktuelle steirische Jugendstudie zeigt, wünschen sich Jugendliche eine sinnstiftende Tätigkeit und sind sich bewusst, dass man für das Erreichen seiner Ziele Leistung erbringen muss. Jugendliche wollen ihr Leben aber nicht allein dem Beruf unterordnen.
Die Lehre hat in letzter Zeit wieder an Wertschätzung gewonnen. Sie ist kein „Plan B“ mehr, weil es für eine weiterführende Schule „nicht reicht“. Im Gegenteil: das österreichische System der dualen Ausbildung in Betrieb und Berufsschule gilt als globales Vorzeigemodell und bringt bestausgebildete Fachkräfte hervor – das belegen zum Beispiel die jüngsten Erfolge bei den Euroskills – den Europameisterschaften der Lehrlinge.
Gerade in Zeiten unsicherer Konjunkturentwicklung bietet eine abgeschlossene Lehre sehr gute Chancen am Arbeitsmarkt. Fachkräfte sind gefragt, und eine solide Ausbildung senkt das Risiko von Arbeitslosigkeit.
Neben der klassischen Form der Lehre gibt es mittlerweile viele ergänzende Formen. Doppellehre, Lehre mit Matura, verkürzte Lehrzeit bei Vorerfahrung sowie verlängerte Lehrzeit oder Teilqualifizierung kommen den Talenten potentieller BewerberInnen optimal entgegen. Generell gilt: Der Beruf soll nicht nur finanzielle Sicherheit bieten, sondern auch Freude machen, den Interessen entsprechen und somit Sinn stiften.

Bernhard Schwarzenegger
Fonds für Arbeit und Bildung

Berufsmentoring
Mit dem Projekt „Berufsmentoring“ bietet der Fonds für Arbeit und Bildung Unterstützung auch für junge Menschen an. Ehrenamtliche MentorInnen helfen ihnen, einen passenden Beruf zu wählen, eine Lehrstelle zu finden oder einfach im „Dschungel“ der vielen Möglichkeiten den Weg zu finden, der persönlich am besten zu ihnen passt.
Die Teilnahme ist kostenlos und freiwillig. Kooperationspartner sind die Urania Steiermark sowie der Seelsorgeraum GU-Nord.

◉ Infos: Gertraud Hausegger-Grill,
gertraud@hausegger-grill.at
0664/45 67 034
www.katholische-kirche-steiermark.at/berufsmentoring

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Playmit.com
Playmit ist Österreichs größtes kostenloses Quiz-Portal mit über 85.000 Bildungsfragen und den Top-Arbeitgebern. Anhand eines Arbeitsplatz- und Branchenquiz erforscht man seine beruflichen Interessen. Wer möchte, kann eine anerkannte „Playmit-Urkunde“ erstellen und damit bei Bewerbungen punkten. Eine Auflistung von Lehrstellen ergänzt das Angebot.

Nachgedacht

Jedes Talent ist gefragt!

Jedes Talent bestmöglich zu fördern, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und die gesellschaftliche Teilhabe zu stärken ist das maßgebliche Ziel der integrativen Berufsausbildung (IBA). Vor diesem Hintergrund erhalten benachteiligte oder beeinträchtigte Jugendliche einen Berufsabschluss mit maßgeschneiderter Unterstützung. Sie profitieren besonders durch individuelle Förderung an den angepassten Lehrplänen und der Berufsausbildungsassistenz (BAS). So können sie entweder in der verlängerbaren Lehre eine vollwertige Ausbildung mit Berufsschul- und Lehrabschluss absolvieren oder eine Teilqualifikation mit oder ohne Berufsschulbesuch und Teilabschluss der Lehre erwerben.
Auch Lehrbetriebe profitieren mit staatlichen Förderungen und langfristig gut ausgebildeten und engagierten Fachkräften von der IBA.
In der Landesberufsschule Bad Gleichenberg unterrichten nach Möglichkeit zwei Lehrkräfte die Klassen mit IBA-SchülerInnen. Unsere Schule ist ein über die Landesgrenzen hinaus renommiertes Kompetenzzentrum für Tourismus und Lebensmittelhandwerk.

Wolfgang Gressel
Direktor der Landesberufsschule Bad Gleichenberg.

Lehrlinge sind die gefragten Fachkräfte von morgen. | Foto: pixabay
Wolfgang Gressel, Direktor der Landesberufsschule 
Bad Gleichenberg. | Foto:  Peter Siegel
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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