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10 Jahre Laudato Si´
- Papst Franziskus
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ENZYKLIKA LAUDATO SI’ VON PAPST FRANZISKUS
Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betreffen uns alle.
Die weltweite ökologische Bewegung hat bereits einen langen und ereignisreichen Weg zurückgelegt und zahlreiche Bürgerverbände hervorgebracht, die der Sensibilisierung dienen.
Leider pflegen viele Anstrengungen, konkrete Lösungen für die Umweltkrise zu suchen, vergeblich zu sein, nicht allein wegen der Ablehnung der Machthaber, sondern auch wegen der Interessenlosigkeit der anderen. Die Haltungen, welche – selbst unter den Gläubigen – die Lösungswege blockieren, reichen von der Leugnung des Problems bis zur Gleichgültigkeit, zur bequemen Resignation oder zum blinden Vertrauen auf die technischen Lösungen. Wir brauchen eine neue universale Solidarität. (LS 14)
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Handlungsbereiche nach Laudato SI’
Wie geht es weiter nach LAUDATO SI’?
Mit der Veröffentlichung der Enzyklika LAUDATO SI’ – Über die Sorge für das gemeinsame Haus von Papst Franziskus am 24. Mai 2015 entstand in der katholischen Kirche rasch der Wunsch nach einem praktischen Umsetzungsinstrument, das nicht nur Orientierung, sondern konkrete Schritte bietet, um die Enzyklika in Kirchen, Schulen, Orden und Familien zu verankern.
Im November 2021 startete die Laudato Si’ Action Platform – (laudatosiactionplatform.org), getragen vom „Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen“ und unterstützt durch zahlreiche Partnerorganisationen weltweit. Ursprünglich vorgesehen war eine siebenjährige Reise in Richtung integraler Ökologie. Inzwischen wird die Plattform weitergeführt als jährlich erneuerbarer Prozess.
Am 4. Oktober 2023, dem Fest des hl. Franz von Assisi, hat Papst Franziskus das Apostolische Schreiben Laudate Deum veröffentlicht, das sich als Fortsetzung von LAUDATO SI’ versteht. Papst Franziskus wandte sich an die gesamte Weltgemeinschaft und verpflichtete sie erneut und mit Nachdruck zu einem verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung. Dies gilt umso mehr, da nach seiner Auffassung die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen und „die Welt, die uns umgibt, zerbröckelt und vielleicht vor einem tiefen Einschnitt steht“.
Ab 1. September machen die christlichen Kirchen in Österreich wieder auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung aufmerksam. Bis zum 4. Oktober, dem Fest des heiligen Franziskus und offiziellen Ende der fünfwöchigen „Schöpfungszeit“, finden österreichweit themenbezogene Veranstaltungen und Gottesdienste statt.
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Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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