In Mariazell
75. NÖ-Bauernbundwallfahrt: „Im Glauben gefestigt“

In Mariazell waren u. a. Bischof Alois Schwarz, Superior P. Michael Staberl, P. Altmann Wand, Landtagspräsident Karl Wilfing, Bundeskanzler Sebstian Kurz, Ministerin Klaudia Tanner, LH-Stv. Stephan Pernkopf.
  • In Mariazell waren u. a. Bischof Alois Schwarz, Superior P. Michael Staberl, P. Altmann Wand, Landtagspräsident Karl Wilfing, Bundeskanzler Sebstian Kurz, Ministerin Klaudia Tanner, LH-Stv. Stephan Pernkopf.
  • Foto: NÖ Bauernbund
  • hochgeladen von Wolfgang Zarl

Unter dem Motto „Ich bin mit dir“ stand die 75. Wallfahrt des Niederösterreichischen Bauernbundes nach Mariazell. Höhepunkt war am 19. September die Festmesse mit Bischof Alois Schwarz. Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz nahm an der Wallfahrt teil. Bischof Schwarz rief in seiner Predigt zu Solidarität und einem neuen Miteinander im Land auf. Das Zugehörigkeitsgefühl müsse gestärkt werden, so der Bischof. Das Wallfahrtsmotto „Ich bin mit dir“ zeige die große Verbundenheit und die starke Gemeinschaft des Bauernbundes, der im Glauben gefestigt jedes Jahr nach Mariazell pilgert, so Schwarz weiter: „Dieser Ort und diese Wallfahrt mögen Kraft verleihen und Gottes Segen schenken.“

Kanzler Kurz nahm in seiner Ansprache am Ende des Gottesdienstes auf die Anfangszeit der Bauernbund-Wallfahrt und die große Unsicherheit nach dem Zweiten Weltkrieg Bezug und zeigte auf, dass es die heimischen Bäuerinnen und Bauern sind, die die Versorgungssicherheit im Land garantieren.

Die österreichische Landwirtschaft sei kleinstrukturiert und geprägt von Familienbetrieben, die auf höchste Qualität ausgerichtet sind. Für Konsumenten bedeute dies, „dass jeder einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leis­ten kann, indem er zu heimischen Produkten greift, die nicht tausende Kilometer zurückgelegt haben“.

Gelöbnis in KZ-Gefangenschaft

Die Geschichte der NÖ Bauernbundwallfahrt geht zurück auf ein Gelöbnis von Leopold Figl und Josef Reither. Mitten im Zweiten Weltkrieg und in KZ-Gefangenschaft gelobten die beiden, dass sie Niederösterreichs Bauern nach Mariazell zur „Magna Mater Austriae“ führen werden, wenn Österreich von der Terrorherrschaft des NS-Regimes befreit und wieder Freiheit und Selbstständigkeit erlangen wird. Erstmals einlösen konnten Leopold Figl, damals Bundeskanzler, und Landeshauptmann Josef Reither ihr Gelöbnis im Jahr 1947.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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