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Beiträge zum Thema marterl

Serien
Franz Scheidl, Monika Öllinger, Pfarrer Helmut Prader.

Serie Kleindenkmäler
Christliches Neuhofen: Ort hat 153 Kleindenkmäler

Neuhofen/Ybbs. Beim „Türken-Marterl“, einem Eichenholzmarterl aus dem Jahr 1683 in Fachwinkel in der Pfarre Neuhofen an der Ybbs, handelt es sich wohl um das älteste Kleindenkmal der Gemeinde. Die Inschrift auf dem vergilbten Bild hinter einer Glasscheibe ist nur teilweise leserlich und erwähnt die Gräueltaten: „Hier wurden am 18. 7. 1683 von den Türken mit Pfeilen totgeschossen…e …“ Es handelte sich bei den Opfern der türkischen Kriegszüge um die Bauersleute Katharina Grädt (Danzer) und...

  • 17.03.21
Serien
Beim Franzosenmarterl, v. l.: Friedrich Aigner fotografierte die Bilder für die Broschüre „Die religiösen Kleindenkmäler in Erla“; Josef Reisinger beschrieb diese ausführlich; Sr. Rosa Wieser von den Marienschwestern lud „Kirche bunt“ zur Vorstellung des Kleindenkmals ein.

Am Engelberg in Erla
Franzosenmarterl erinnert an grauenhafte Kriegszeiten

Der berühmte Napoleon Bonaparte dürfte den Weg benutzt haben, der heute von vielen für Ausflüge genutzt wird: Dort, an der alten Bundesstraße auf dem Engelberg in der Pfarre Erla, befindet sich das Franzosenmarterl. Es erinnert an die schlimmen und kriegerischen Geschehnisse, die die Menschen damals erleiden mussten. Die Geschichte des Kleindenkmals, das heute von der Familie Ströbitzer betreut wird, geht zurück auf den Dritten Koalitionskrieg im Jahr 1805, auch Zweiter Napoleonischer Krieg...

  • 03.03.21
Serien
Pfarrer Franz Hell und Gab­riele Meiseneder.

Serie zu Kapellen, Materln, Kreuzen
Bildfelber-Säule erinnert an schreckliche Nöte

St. Margarethen. Laut einer Legende wurde im Jahr 1683 die flüchtende Bevölkerung bei der kleinen Hahnlkreuz-Kapelle von den Türken entdeckt. Der Pfarrer von St. Margarethen an der Sierning, Kaspar Merz, wurde von dort, an einen Pferdeschwanz gebunden, von den türkischen Eroberern zu Tode geschleift. An dieser Stelle wurde später eine Bildfelber, ein Baum mit einem Marienbild, errichtet und erinnerte an dieses schreckliche Ereignis. Diese Weide wurde lange durch einen Eisenreifen...

  • 17.02.21
Serien
Bürgermeister Karl Harrer mit Gertrude Uitz, Dechant Herbert Schlosser und Stadträtin Gabriele Beer.

Serie zu Kapellen, Marterl, Kreuzen ...
„Weißes Marterl“ als Dank für überstandenen Überfall

Schrems. Wenn man in der Gemeinde Schrems spazierengeht oder mit einem Fahrzeug den Heumühlweg entlang fährt und ein Stück vor der Brücke der Bundesstraße 2 sich auf dem Heumühlweg weiter in Richtung Niederschrems fortbewegt, findet man auf halbem Weg zur Anhöhe das „Weiße Marterl“ vor. Dieser Bildstock wurde um 1900 errichtet und musste 1914 wegen Straßenbauarbeiten abgerissen werden. Das Marterl wurde einige Zeit später, ein Stück vom ursprünglichen Standort entfernt, wiedererrichtet. Als vor...

  • 10.02.21
  • 1
Serien
Gottfried Grabensteiner, der viele Kleindenkmäler erforscht hat, und Alfred Semper von der Dorfgemeinschaft Kotting mit dem „Koller Kreuz“.

Serie „Kapellen – Marterl – Kreuze“
Rätsel um „Koller Kreuz“ detektivisch gelöst

Von St. Pölten kommend, kurz vor Ober-Grafendorf, kann man im kleinen Ort Kotting einen großen Kapellenbildstock entdecken, der unter dem Namen „Koller Kreuz“ bekannt ist und wo gerne Maiandachten gefeiert werden. Zuletzt wurde es 2019 renoviert. Es ist ein „Juwel“, weil es als ältester Kapellenbildstock in der Gemeinde und zugleich als Symbol für den Volksglauben gilt. „Jedes Marterl hat seine Geschichte, keines steht ohne Grund in der Landschaft“, sagt Gottfried Grabensteiner, der über...

  • 03.02.21
Kirche hier und anderswo
Dreifaltigkeitsdarstellung in Biberbach

45.000 Kapellen, Marterl und Co. in NÖ
Kleindenkmäler zeugen von christlichen Wurzeln

Wer durch das Mostviertel und durch das Waldviertel – also das Gebiet der Diözese St. Pölten – fährt oder spaziert, dem können die zahllosen Kapellen, Marterl und Wegkreuze nicht verborgen bleiben. Standorte und Funktion Die ursprünglichen Standorte waren zumeist an den Hauptverkehrswegen oder an Verbindungswegen von Dorf zu Dorf, zum Friedhof, zur Kirche, zur Schule, zum Markt. An allen diesen Wegen standen und stehen Wegkreuze und Rastkreuze. Das gleiche gilt auch für die alten Fußwege zu den...

  • 27.01.21
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