Projektmarathon der Landjugend
Hämmern, Sägen & Malen für Projekte mit Kirchenbezug
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Im Zuge des Projektmarathons 2025 der Landjugend wurden auch Projekte mit religiösem Bezug realisiert. Insgesamt 1.500 niederösterreichische Jugendliche hatten dafür vom 29. bis 31. August 42,195 Stunden Zeit – solange dauert ein Marathon.
Marterl in Neustadtl renoviert
In Neustadtl wurde die im 15. Jahrhundert erbaute Marienkapelle am Burgkogel renoviert. Da die Marienkapelle schon seit Jahrhunderten als religiöses Zentrum gilt, zieht dieser Ort laut Landjugend immer wieder Pilger und Wanderer von Nah und Fern an. Daher hat die Landjugend neben der Renovierung auch ein erholsames Platzerl rund um die Kapelle errichtet. In dem im Barockstil gestalteten Marterl steht eine Statue der Jungfrau Maria von Fatima. Sie symbolisiert Frieden, Buße und Gebet. Auch diese wurde neu bemalt.
Nothelfer-Weg in Gföhl
Die Aufgabe der Landjugend Gföhl war es, den 14-Nothelfer-Weg wieder in Schuss zu bringen. Zusätzlich haben die Jugendlichen auch die Stiegen des Elisabeth-Häuschens und die heilige Florian-Statue bei der FF Gföhl renoviert.
Platz bei Kirche in Niederaigen
Das vor Kurzem sanierte Kirchlein in Niederaigen (Euratsfeld) soll zum Krafttanken einladen. Daher galt es, ein schönes Plätzchen zu schaffen: mit Sitzgelegenheit, um zu jausnen, zur Ruhe zur kommen und zu rasten. Rundherum wurde gepflastert und bepflanzt. Beim Projekt befasste sich die Landjugend Euratsfeld intensiv mit der Geschichte der Filialkirche.
Sonnengesang-Themenweg in Hainstetten
50 Mitglieder der Landjugend Viehdorf, Ardagger und St. Georgen/Ybbsfelde haben sich bei der Klosterkirche in Hainstetten versammelt. Im Rahmen des Projektmarathons widmet sich die Landjugend mehreren Vorhaben, die allesamt das Ziel verfolgen, Räume für Gemeinschaft und Spiritualität zu schaffen. Der zentrale Schwerpunkt lag hier auf der Gestaltung eines spirituellen Themenwegs im Park der Schulschwestern.
Der neue Themenweg orientiert sich am Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi. Acht Stationen sollten entstehen, jede inspiriert von einer Strophe des berühmten Lobgesangs. Astgabeln symbolisieren Franziskus’ Naturverbundenheit, Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein und Info-Tafeln bieten spirituelle Impulse. Besonderes Augenmerk galt der Barrierefreiheit. Unter dem Motto „Durch Viehdorf auf vielen Wegen, dabei den Sonnengesang erleben“ stellte die Landjugend ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor.
Von 19. bis 21. September folgt Teil 2 des Projektmarathons. Darunter sind wieder einige mit Kirchenbezug.
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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