24. Sonntag im Jahreskreis | 13. September 2026
Meditation
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Gute und ehrliche Gespräche zur Problemlösung führen – statt gegenseitige Schuldzuweisung.
Erste Anzeichen von Unstimmigkeiten erkennen und benennen – statt Probleme totschweigen.
Wirklichkeit klar sehen – statt Tatsachen verschleiern.
Achtung und Demut vor Gottes Schöpfung – statt Zerstörungswut.
Laut nein sagen, wenn Grenzen überschritten werden – statt schweigen.
Teilnahme suchen in freundschaftlichen und familiären Beziehungen – statt beziehungslos leben.
Leben als wertvolles Geschenk erkennen und beschützen – statt zerstören.
Optionen zur Konfliktlösung wahrnehmen – statt auf bessere Zeiten zu warten.
Stärke und Bereitschaft zum Auf-Einander-Zugehen – statt Drohgebärden.
Katholische Frauenbewegung
Diözese Innsbruck
Die Katholische Frauenbewegung und der diözesane Bereich Seelsorge laden am 15. September, dem Gedenktag „Gedächtnis der Schmerzen Mariens“, dazu ein, besonders für jene Frauen zu beten, die Angst und Gewalt ausgesetzt sind, deren Würde verletzt wird, die unter Unrecht leiden oder durch einen Femizid aus dem Leben gerissen wurden – wie jüngst in Graz. Die beiden Texte wollen zum Nachdenken anregen und können in liturgischen Feiern Verwendung finden.
Segen
Göttliche Kraft stärke deinen Rücken,
sodass du aufrecht stehen kannst,
wo man dich beugen will!
Göttliche Zärtlichkeit bewahre deine Schultern,
sodass die Lasten, die du trägst,
dich nicht niederdrücken.
Göttliche Weisheit bewege deinen Nacken,
sodass du deinen Kopf frei heben
und ihn frei dorthin neigen kannst,
wo deine Zuneigung vonnöten ist!
Göttliche Zuversicht erfülle deine Stimme,
sodass du sie erheben kannst,
laut und klar.
Göttliche Sorgfalt behüte deine Hände,
sodass du berühren kannst,
sanft und bestimmt.
Göttliche Kraft stärke deine Füße,
sodass du auftreten kannst,
fest und sicher.
Göttlicher Segen sei mit dir!
Claudia Mitscha-Eibl
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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