Leserbriefe

Foto: Drexler

„… und die zwei werden ein Fleisch sein“ (Mk 10,8). An diese Bibelstelle, die ihm aus der Trauungsliturgie bekannt ist, fühlte sich Schwammerlsucher Walter Drexler aus Graz-Andritz erinnert, als er auf diese zwei zusammengewachsenen Steinpilze stieß. Weil er im Sonntagsblatt immer wieder zur Saison passende LeserInnen-Fotos sieht, landete das Bild in unserem E-Mail-Posteingang.

Einen Schatz finden
Zu „Offen gesagt“ Nr. 29
Den Ausführungen des diözesanen Wirtschaftsdirektors stimme ich zu. Ergänzen möchte ich, dass gelebtes Evangelium uns leichter ans Ziel bringen kann, denn „einen Schatz finden“ kann man in jeder Pfarre. Ein ermutigendes und zielorientiertes Zusammenwirken der Menschen vor Ort und mit der Diözese schafft neue Perspektiven und ein aufbauendes Umfeld. Gertraud Enzinger, Oberzeiring

Kirche – ein Kraftort?
Zur Sommerserie „Mein Kraftort“

In den letzten Ausgaben des Sonntagsblattes werden immer wieder Kirchen als „Kraftorte“ vorgestellt. Was ist eigentlich ein Kraftort? Mir ist dieser Begriff zu esoterisch, weil er an die „Energie“ erinnert, welche sensible Menschen angeblich in Kirchen oder auch anderswo zu spüren glauben. Kirchen sind aber keine Plätze, wo man „etwas“ Undefinierbares spüren, sondern wo man dem persönlichen Gott begegnen kann. Energie ist etwas Geschaffenes, das nicht mit dem Schöpfer verwechselt werden soll. Und wenn schon Kraftort, dann kann nur eine Kraft gemeint sein, die mir von Gott geschenkt wird, um mein Leben mit seiner Hilfe besser meistern zu können. Für mich sind Kirchen Begegnungs- und nicht Kraftorte. Solche gibt es im Fitnessstudio. 
Anton Gölles, Graz

Nachdenkliche Grüße
Wenn es um Friedenserhalt geht, ist es wichtig, im Gespräch zu bleiben. Will ich meinen inneren Frieden pflegen, werde ich mit Gott im Gespräch bleiben. Wie hat es Franz von Assisi ausgedrückt: „Die Arbeit und die Erholung dürfen den Geist des Gebetes nicht auslöschen.“ – Ist das heute noch nachvollziehbar? 
Gebhard Blesl, Graz

Sie sind anderer Meinung oder haben nach dem Lesen des Sonntagsblatt Anmerkungen? Schreiben Sie uns: redaktion@sonntagsblatt.at
oder Sonntagsblatt, Bischofplatz 2, 8010 Graz.

Aus der Redaktion
Die Maskenpflicht hat wieder Teilbereiche unseres Alltags erfasst. Auch beim Betreten von Kirchen heißt es „Maske auf“. An der Maske scheiden sich die Geister. Manche diskutieren hitzig über Sinn und Unsinn, andere fügen sich frei nach dem Motto „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ – den meisten ist wohl lieber, es geht nichts zu Bruch. Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) zum Gottesdienst gehen wollen oder können, möchte das Sonntagsblatt ein Begleiter sein – besonders mit den Seiten 22 und 23.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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