Steirer mit Herz
Johann Pendl

Einen überlebensgroßen Christus in Emmaus, „den man angreift und dem man die Hand gibt“, hat Johann Pendl für die „Kernkapelle“ in Lohngraben in der Pfarre St. Ruprecht an der Raab geschnitzt. „Meine Arbeiten soll man spüren und betasten dürfen“, wünscht er. Sie sollen offen zugänglich sein, nicht weggesperrt. Wohl 700 Wegkreuze und Bildstöcke hat er geschaffen. Als „Lieblingsstück“ empfindet er die an die Pfarrkirche St. Ruprecht angefügte „Friedenskapelle“ mit Medjugorje-Madonna und einer Gedenkstätte für früh verstorbene „Sternenkinder“.
Auferstehung will Hans Pendl aus den Gesichtern seiner Gekreuzigten scheinen lassen. Der „Sieben Plätze – sieben Schätze – Hans Pendl Holzschnitzwanderweg“ birgt im Kunstpark St. Ruprecht die Klimakrisen-Skulptur „Warum nur, Mensch?“
Hans Pendl wurde als eines von sechs Kindern am 6. April 1954 in St. Ruprecht geboren. Der Vater fuhr LKW, obwohl er im Krieg ein Bein verloren hatte. Am Monatsende brachte er eine Braunschweiger-Wurst heim. Die Mutter war Hausfrau. Hans wurde Tischlergeselle und arbeitete 34 Jahre in einem Möbelhaus, ehe er mit 50 seiner Berufung als Holzbildhauer und Künstler ganz folgte. Viel hält der zweifache Vater auf das „kritische Auge“ seiner Frau Elfriede.

Johann A. Bauer 

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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