Steirer mit Herz
Johann Pabst

Vogelhäuschen bastelte er als Kind; mit Leib und Seele wollte Johann Pabst stets Tischler werden. Als Höhepunkt und große Ehre empfand es sein Familienbetrieb in Semriach nördlich von Graz, dass er bei der Renovierung des Grazer Doms im Herbst unter anderem die „Kathedra“ tischlern konnte, den Sitz des Bischofs.
Der Kirche seien schon seine Eltern sehr zugetan gewesen, erzählt Johann Pabst. Wenn man „ein bissl einen Glauben hat und Gottvertrauen“, stehe man auch die Coronakrise mit der Zuversicht durch: „Irgendwie geht das schon.“ Jeden Tag in der Früh fangen die Mitarbeitenden in der seit 76 Jahren bestehenden Firma, in der zwischen den Generationen „alles ausgeredet“ werde, „in Gottes Namen“ an.
Berufsjäger war der Vater, „Landwirtschaftstochter“ die Mutter. Sie kauften einst gemeinsam das Gasthäusl „Theissl­wirt“ am Schöckl. Dort in einer Garage begann der am 23. Juli 1954 geborene Johann zu tischlern. Mit 20 Jahren folgte die Meisterprüfung. Er baute in Semriach seine Tischlerei. Seine Frau Maria bewältigt die Buchhaltung, der Sohn wirkt als Tischler und die Tochter als Geschäftsführerin mit und schenkte dem Opa einen Enkel, „den wir alle vergöttern“. Johann Pabst sorgt auch als „Jägermeister“ in Semriach für Hege und Pflege der Natur.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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