Steirerin mit Herz
Erika Güttersberger
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Voller Herausforderungen sei das Leben einer Frau, und umso wichtiger sei es, untereinander Solidarität zu leben. Erika Güttersberger braucht nicht viele Worte, um zu erklären, warum die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung (kfb) für sie wichtig ist. Durch ihre Schwägerin kam die gebürtige Bergbauerntochter vor 30 Jahren zur kfb Murau, einem „Netzwerk, das Sicherheit, Geborgenheit und ein Stückchen Heimat“ für sie ist. „Was wir machen, tun wir als Team“, sagt sie über ihre „Frauenrunde“, die mit dem Verkauf von Suppen im Glas und Suppeneinlagen wie Lungenstrudel oder Kaspressknödeln heuer Frauen in Indien unterstützt.
Was Frauensolidarität bedeutet, erfuhr Erika 2003 am eigenen Leib. Als ihr Ehemann tödlich verunglückte, waren es liebe Menschen und ein Netzwerk aus Frauen, das sie und ihre vier Kinder auffing. Heute blickt die langjährige Bezirksbäuerin auf drei Jahrzehnte gemeinsamen Tuns für Menschen in der Pfarre, in der Steiermark und im Ausland zurück. „Angenommen zu werden, wie man gerade im Leben steht“ – das hat sie selbst erfahren, und das wünscht sie sich auch für andere Frauen.
Anna Maria Steiner
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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