Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Katharina Pyschny, Altes Testament

Die Gnadenformel in Exodus 34,6 berühre sie im Alten Testament am meisten. Als „barmherziger und gnädiger Gott“ stelle er sich darin selber vor. Die Barmherzigkeit ist dort der Gerechtigkeit vorgeordnet, legt Univ.-Prof. Dr. Katharina Pyschny dar. Sie leitet seit Oktober das Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Graz. Da will sie „die Leidenschaft für das Alte Testament bei den Studierenden wecken oder vertiefen“. Sie möchte mit den Studierenden auch „hinter die...

  • 23.11.22

Steirerin mit Herz
Maria Schweighofer-Lenz

Ein Fels geht in den Ruhestand. Im November vor 25 Jahren hat das Institut für Familienberatung und Psychotherapie (IFP) in Hartberg seine Pforten geöffnet. Dies ist federführend Maria Schweighofer-Lenz zu verdanken. Die Religionslehrerin hatte ein Jahr zuvor den Lehrgang zur Ehe-, Familien- und Lebensberaterin an der diözesanen Lehranstalt abgeschlossen. Mit Pionieren und Pionierinnen an ihrer Seite ist es gelungen, die Familienberatung im Pfarrhaus 1996 zu eröffnen. Die Beratungsstelle wurde...

  • 23.11.22

Leserbriefe
Wer zur Beichte geht

Was mir (auf)gefallen ist: Junge Leute gehen (wieder) zur Beichte, ältere – so wie immer. Wer fehlt? Das Mittelalter. Weshalb? (Diese sind mit der Reform der Kirche beschäftigt?) Pfarrer em. Dr. Karl H. Salesny, SDB., Wien

  • 23.11.22

Leserbriefe
Die Ursache der Kriege

„Da die Kriege im Geist des Menschen entstehen, müssen auch die Pläne für den Aufbau des Friedens im Geist des Menschen errichtet werden“ (aus der Präambel der UNESCO). Die Ursache der Kriege sind Angst, Hass, Gier und der Zwang des HABENwollens. Daraus entsteht der Zwang, Feinde zu sehen. Es entstehen Zwänge (Teufelskreise), die keinen Ausweg erlauben, die keine Alternative gestatten. Ein sogenannter Sachzwang, der aber in der Tat ein Denkzwang ist. Das Denken rennt im Kreis, und die Furcht...

  • 23.11.22

Leserbriefe
Betet für den Frieden!

Zu „Rätsellösung“, Nr. 43 „Ewiges Licht“ – das wünsche ich allen, besonders jenen die im Krieg ihr Leben lassen müssen! Betet für den Frieden und für ein gutes Miteinander unter den Menschen. Hildegard Kriegl, Hollenegg

  • 23.11.22

Leserbriefe
Zwergerltreff

Seinen ersten Geburtstag feierte heuer der Zwergerltreff der Pfarre Groß St. Florian. Im November 2021 trafen sich erstmals Mamas mit ihren Kindern in der örtlichen Bücherei. Trotz damals strenger Corona-Regeln kamen viele. Die Sehnsucht nach Austausch war und ist nach wie vor groß, wie der rege Besuch jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 9 bis 10.30 Uhr zeigt. Auf viele weitere Geburtstage!

  • 23.11.22

Sonntagsblatt+plus | KONTRAPUNKTE
Waidmannsheil oder Tierwohl?

Zur Jagd kann man unterschiedlicher Ansicht sein. Wir haben die Försterin und Waldpädagogin Martina Laubreiter und den Tierethiker Kurt Remele um ihre Perspektiven auf den Abschuss von Wildtieren gebeten. Wer schützt was vor wem? Die Jagd, lange eine Form der Nahrungs-beschaffung des Menschen, wird heute auch als Freizeitgestaltung oder Brauchtum gepflegt. Dass dabei Tiere getötet werden, entspricht für viele nicht dem Verständnis eines „Hobbys“. Zugleich ist JägerIn ein Berufsstand mit...

  • 23.11.22

Leserbriefe
Plakative Zahlen problematisch

Zu „Schicksal beleuchten“, Nr. 45. In der Einleitung zum Interview mit „Kirche in Not“-Präsident Thomas Heine-Geldern liest man von „mehr als 200 Millionen Christ/innen, die nur aufgrund ihres Glaubens in 50 Staaten unterdrückt, verfolgt und sogar getötet werden“. Leider ohne Angabe einer seriösen Quelle. Doch die Nennung einer plakativen Zahl zur Christenverfolgung ist problematisch. (…) Denn man kann die Bedrohung der Religionsfreiheit nicht isoliert von anderen Menschenrechtsverletzungen...

  • 17.11.22

Leserbriefe
Wesentlichkeit aus dem Glauben

Wir Menschen leben, um zu wachsen und fruchtbar zu sein. Wir brauchen keine aufgeputzten Christbäume, sondern fruchttragende Apfelbäume; nicht was ein Mensch hat, sondern was er lebt, macht ihn wertvoll. Und Abtreibung ist nicht eine Entfernung vom Blinddarm, sondern von einem Menschen, der in der Anfangsphase seiner Entwicklung ist. Wir brauchen in der Welt kein Oberflächengeplapper, sondern Wesentlichkeit aus dem Glauben an Jesus. Seine Botschaft verkünden ist die Antwort: Wie ist Gott, und...

  • 17.11.22

Vorgestellt
Johannes Chum, Konservatorium

Als Nikolaus Harnoncourt kurz vor seinem Tod in Salzburg Mozarts „Missa solemnis“ dirigierte, bestellte er den steirischen Tenor Johannes Chum als Solisten. Der Theologe und Musikpädagoge war u. a. auch Österreichs „Opernsänger des Jahres“. Heuer im Herbst wurde er in Graz Direktor des Konservatoriums für Kirchenmusik. In Gleisdorf wuchs der 1966 in Vorau geborene Oststeirer auf – bis zum 10. Lebensjahr, dann übersiedelte er nach Wien und tourneehalber jeweils das halbe Jahr in die ganze Welt:...

  • 16.11.22

Steirer mit Herz
Josef Zitz

Richtig aufgeblüht sei er in den letzten Jahren, wird über den Organisten von St. Andrä im Sausal erzählt: Josef Zitz. Mit Blumen wird er auch am 24. November beschenkt werden, an seinem 80. Geburtstag. Den größten Teil dieser Lebenszeit, über 60 Jahre, hat er zur Ehre Gottes und zur Freude der Mitmenschen seine besondere Passion gepflegt, das Orgelspiel. Seine Mutter und sein Onkel waren auch bereits Organisten. Und jetzt, seit er in Wettmannstätten lebt, macht sich der Weststeirer gerne nach...

  • 16.11.22

Leserbriefe
Der Krise entgegenpflanzen

Zu „Fruchtbare Etagen“, Nr. 43. Zum Stichwort „Auf Teuerung reagieren, da die Preise für Lebensmittel und Energie steigen“ passt der sehr gute Artikel von Angelika Ertl. Ein Waldgarten, die Königsdisziplin der Permakultur, ist für die Ernährung und somit für die Selbstversorgung mit Lebensmitteln, Heilkräutern, Biomasse bis hin zu Brennholz eine der besten Methoden, um der jetzigen Energiekrise entgegenzusteuern. Freu mich über solche Artikel. Christoph Harb, Mortantsch

  • 09.11.22

Leserbriefe
Gedanken zur Zeit

Wie heißt es so schön: Gott setzte den Menschen in den Garten Eden, um ihn zu bebauen und zu bewahren. Immer mehr Ängste tun sich auf, Müllberge wachsen, Menschen hungern, Kriege zerstören Menschen, Länder und die Umwelt. Guter Rat ist hier gefragt. Wo liegt die Lösung der furchtbaren Probleme? Wir durften im Geschenk Gottes Platz nehmen. Er hat uns als Verwalter im Garten Eden eingesetzt. Wie verwalten wir dieses Geschenk? Tun wir es nach bestem Wissen und Gewissen? Jeder Einzelne von uns wird...

  • 09.11.22

Vorgestellt
Sebastian Trinkl, Stadtpfarrorganist

Wie ein Dirigent das Orchester leite, so habe im Optimalfall „ein Organist den Gemeindegesang in der Hand“, erwägt Sebastian Trinkl. Seit 1. Oktober ist er Organist an der Grazer Stadtpfarrkirche. Die Menschen in ihr seien eher für ein schnelleres Singtempo bekannt, freut sich der junge Organist, der auch „grundsätzlich auf der schnelleren Seite“ spiele. Er wünscht sich, dass mit der tollen Orgel viele neue, schöne Vorhaben zum Leben erweckt werden. Als „Orgel-Hotspot“ soll die Stadtpfarrkirche...

  • 09.11.22

Steirer mit Herz
Johann Maurer

Wenn er am 13. November seinen 70. Geburtstag begeht, blickt Hans Maurer auf gut 60 Jahre Dienst in der Kirche zurück. Und eine große Freude für ihn als Landwirt war, dass sein Kürbiskernöl 2019 zum besten der Steiermark gekürt wurde. Als Landwirt war Hans auch immer erreichbar, wenn kurzfristig Not am Mann in der Pfarre Großwilfersdorf war. Nach seinem Dienst als Ministrant wurde Hans Maurer Jugendvertreter im damaligen Kirchenrat. Seitdem ist er fester Bestandteil im Pfarrleben. Als Mesner...

  • 09.11.22

Leserbriefe
Pfarre Übelbach

Ungewöhnlich früh im Kalender, am 16. Oktober, aber umso erfolgreicher verlief der 1. Übelbacher Pfarrball, den der neue PGR organisiert hat. Zahlreiche BesucherInnen konnte Pfarrer Hüttl begrüßen, und für die tolle Stimmung sorgten die „Übelbacher Musikfreunde“.

  • 03.11.22

Leserbriefe
Hüter unserer Brüder

Zu „Denk an den Andern“, Nr. 42. „Meinem gelben Bruder in Asien, den wir hungern lassen. Meinem schwarzen Bruder in Afrika, den wir immer noch schlagen. Meinem weißen Bruder in Europa, der nicht der Hüter seines Bruders sein will“ (P. Johannes Leppich). Diese Zeilen haben mich nachdenklich gemacht. Wir wollen deshalb kein Hüter unserer Brüder und Schwestern sein, da wir verlernt haben, was Empathie, Herzenswärme, Nächstenliebe, Achtsamkeit bedeuten für das Menschsein. Fast ein jeder denkt nur...

  • 03.11.22
Bereits die Orange Revolution 2004 und die Maidan-Revolution 2013/14 hatten in der Ukraine zwei Zielsetzungen: mehr Europa und mehr Demokratie. | Foto: SERGEY SUPINSKI/apa
2 Bilder

Interview
Ein Land im Widerstand

Emil Brix war als Botschafter der Republik Österreich in Moskau eingesetzt, bevor er Direktor der Diplomatischen Akademie Wien wurde. Dadurch gewann er Einblick in die Hintergründe des Ukrainekriegs. Am 25. November diskutiert er im Kardinal-König-Haus mit. Herr Botschafter, Kriege beginnen, wo der diplomatische Weg scheitert. Warum ließ sich Präsident Putin nicht vom Krieg gegen die Ukraine abhalten? Emil Brix: Diplomatie funktioniert nur, wenn es zwei Seiten gibt, die verhandeln wollen. Das...

  • 02.11.22

Vorgestellt
Luise Schönlechner, Pastoralreferentin

Eine, „der Veränderung keine Angst macht“, sei sie, überlegt Luise Schönlechner BEd. Andere attestieren ihr auch, „offen für Neues, experimentierfreudig und aufgeschlossen“ zu sein. Im Seelsorgeraum Knittelfeld wirkt sie als Handlungsbevollmächtigte für Pastoral, und die Pastoralreferentin für zwölf Pfarren ist zudem Regionalkoordinatorin für „Obersteiermark West“. Ihren Mann Gernot lernte die gebürtige Oberösterreicherin mit 19 Jahren bei der Ausbildung zur Pastoralreferentin am Seminar für...

  • 02.11.22

Steirer mit Herz
Alfred Gruber

Den Gröbminger Hausberg Stoderzinken habe auch er erwandert und dabei das von der Bergrettung betreute „Friedenskircherl“ besucht. „Ein wunderschöner Platz“ sei der Sieger im ORF-Wettbewerb „Neun Plätze – neun Schätze“ vom Nationalfeiertag, erzählt Alfred Gruber, „aber mir ist die Kirche im Ort wichtiger“. In dieser Pfarrkirche und Pfarrgemeinde ist der Biobauer bereits das elfte Jahr geschäftsführender Vorsitzender im Wirtschaftsrat und ebenso lang Mitglied im Pfarrgemeinderat. Als „Bauer aus...

  • 02.11.22

Leserbriefe
Schöpfung

Die Herzlichkeit Gottes könne sich auch in der Schöpfung zeigen, schreibt uns Gabriele Egger aus Rottenmann. Sie dokumentierte dieses „herzige“ Apferl an ihrem Apfelbaum. Eine Erinnerung, selber herzlich und liebevoll wie Gott zu werden.

  • 25.10.22

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