Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Johann A. Bauer

An die 1102 Mal stand er unter dieser Rubrik als Autor angegeben. Diesmal ist Johann A(ndreas) Bauer selbst unser „Steirer mit Herz“. Nach fast 25 Jahren als „Sonntagsblatt“-Redakteur ist er nun in den Ruhestand getreten. Seine Heimat ist das malerische Prägraten in Osttirol. Seine Liebe zu Tirol hat er mit dem Betreten der Steiermark auch nicht abgelegt. Ein echter Steirer mit Herz ist er trotzdem, hat ihn doch eine Herzensangelegenheit, seine oststeirische Gattin Christa, 1995 in die...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Karl Prenner, Religionswissenschaft

„Bibliker gibt es genug“, meinte der Grazer Professor DDr. Claus Schedl zu seinem Assistenten Dr. Karl Prenner. Der hatte eine Dissertation über Samson im Buch Richter des Alten Testaments geschrieben. Schedl, der 1984 emeritiert wurde und bald danach starb, hatte bereits 1979 das Buch „Muhammad und Jesus“ verfasst. Er regte an, Prenner solle sich stärker dem Islam widmen. Ein Institut für Religionswissenschaft an der Universität Graz hatte Prof. Schedl 1978 ins Leben gerufen. Dass „bei der...

  • 25.03.20

Steirer mit Herz
Christoph Binder

Ein Zeichen des Dankes für seine gesunden Kinder wollte er setzen, und zugleich war er betroffen durch einige blinde Verwandte: So sagte Hofrat Dr. Christoph Binder Ja, als ihn einst Pfarrer Franz Fink bat, ehrenamtlich im Kuratorium des Odilieninstituts mitzuwirken. Seit 2008 ist er Obmann in diesem Verein zum Schutz der größten steirischen Einrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen. Er ist verantwortlich für weit über 160 Angestellte, die Lehrer nicht mitgerechnet. Die Liebe zu Büchern...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Tamara Häusl, Interne Kommunikation

„Hefte“ zu produzieren mache Spaß, erzählt Tamara Häusl, MA. Die Mitarbeiterin für „Interne Kommunikation“ der Diözese steht als Chefin vom Dienst etwa im „konkret:magazin“ (früher: kirche:konkret), aber auch in der Beilage „Mein Fasten“ in diesem Sonntagsblatt. Es sei bei Magazinen schön, etwas in der Hand zu haben, gegenüber anderen Aufgaben in der Kommunikation, die für Außenstehende oft nicht greifbar seien. Jetzt könne sie etwa auch ihrer Oma mit der Sonntagsblatt-Beilage erklären: „Das...

  • 25.03.20

Steirerin mit Herz
Margret Wiedner

Das ganze Jahr schon freuen sich Frauen in Wies auf das Faschingsfrühstück der Katholischen Frauenbewegung (kfb). Es startet heuer am 22. Februar um 8.33 Uhr und könnte um 11.11 Uhr enden. „Aber manchmal hat es schon bis zum Abend gedauert“, lacht die Organisatorin Margret Wiedner. Sie ließ sich vor acht Jahren von Ingrid Gady, die sie von der Schule her kannte, bewegen, im weststeirischen Wies eine Gruppe der kfb zu gründen. Das Faschingsfrühstück war einer der ersten Programmpunkte. Dazu kam...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Hans Hollerweger, Christlicher Orient

Seinen 90. Geburtstag feierte am 13. Februar in Linz der Liturgiewissenschafter Prof. Hans Hollerweger. Seit 1989 setzte er sich für die bedrängten christlichen Gemeinden im „Tur Abdin“ ein, einer der klassischen altchristlichen Landschaften im Vorderen Orient, in der Südosttürkei. Später weitete er sein Wirken auf den gesamten Orient aus. Er gründete die „Initiative Christlicher Orient“. Seinen Einsatz für die Menschen an der „Wiege des Christentums“ würdigte am Geburtstag vor allem der Linzer...

  • 25.03.20

Steirer mit Herz
Helmut Dörfler

Vorträge über Hellsehen, Spuk und Geis­tererscheinungen hielt einst in der ganzen Steiermark Hofrat Prof. Mag. Mag. Dr. Dr. Helmut Dörfler. Er habe auch selber paranormale Fähigkeiten, erzählt der „nicht esoterische, sondern neutrale“ Parapsychologe. So schalte sich sein Fernseher öfter selber aus, oder er sehe fallweise Dinge aus der Zukunft voraus. Vor allem aber leitet Dr. theol. und Dr. phil. Dörfler seit etwa 60 Jahren das Katholische Bildungswerk in Langenwang. In der Mürztaler Pfarre war...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Erich Faßwald, Pastoralassistent

Wo jemand begeistert sei und für etwas brenne, da sei „der Gipfel der Welt“, zitiert Mag. Erich Faßwald einen Weisen. Er ist Pastoralassistent in St. Michael, Kraubath und St. Stefan ob Leoben. Im künftigen Seelsorgeraum „St. Michael“ wird er der pastorale Verantwortliche sein. Das Taizégebet prägt derzeit das pastorale Leben in St. Michael und den anderen Pfarren. Faßwald erzählt begeistert, wie nicht nur die Firmlinge, sondern auch deren Eltern und andere Erwachsene sich kreativ dabei...

  • 25.03.20

Steirer mit Herz
Fritz Gschweitl

Sehr jung geblieben sei er und habe immer ein Lächeln auf den Lippen und ein Schmankerl zu erzählen. Dass Fritz Gschweitl aus der Pfarre Pischelsdorf trotz harter Jugend, obwohl ihm 2013 der Tod seiner Frau Maria sehr zusetzte und er voriges Jahr am 11. Juni seinen 80. Geburtstag feierte, so gut beisammen ist und frisch erscheint, sehen manche in seinem „Nebenberuf“ begründet: Er ist mit Leidenschaft Vorbeter, mit kräftiger Stimme. Schon allein dass ein Vorbeter sich bei den...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Claudia Pucher, Seelsorge & Gesellschaft

„Wenn man eine halbe Stunde gespielt hat, ist das Leben viel schöner, weil der ganze Ballast weg ist“, erfährt Mag. (FH) Claudia Pucher MA. Als Hobby begann sie vor zehn Jahren Geige zu spielen. Persönlich gilt sie als freundlich, ehrlich, hilfsbereit und als jemand, auf den man sich verlassen kann. Beruflich hatte sie bisher viel mit Marketing und Kommunikation zu tun. Zum Beispiel erklärte sie bei Graz Tourismus in der Herrengasse Urlaubern die schöne Stadt Graz. Jetzt ist sie Assistentin im...

  • 25.03.20

Steirerinnen mit Herz
Irmina Pichler, Maria Pokorn

Beide sind sie älter als ihre Pfarre Graz-Hl. Johannes Bosco: Irmina Pichler (links, 94 Jahre) und Maria Pokorn (91 Jahre) sind aus Don Bosco nicht wegzudenken. Man spürt die große Freude der Gottesdienstbesucherinnen, wenn die beiden Damen trotz ihres hohen Alters kommen. Und dies tun sie, so oft es geht und soweit es ihr Gesundheitszustand zulässt. Gemeinsam mit ihren Eltern und auch verstorbenen Geschwistern Katharina Pichler, Berta Frühwirth und Richard Pichler haben sie das Entstehen und...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Johann Sedlmaier, Generalvikar in Gurk

Eine „wunderschöne Zeit“ seien die Studienjahre in Graz gewesen, erinnert sich der Kärntner Pfarrer Dr. Johann Sedlmaier. Die Kärntner und Steirer haben im Priesterseminar eine „ausgezeichnete Gemeinschaft“ gepflegt. Schön sei auch die Liturgie im Dom gewesen. Am Montag, 3. Februar, tritt Sedlmaier sein neues Amt als Generalvikar der Diözese Gurk an. Am Tag davor empfängt der neue Bischof Dr. Josef Marketz in Klagenfurt die Bischofsweihe. Als Sohn von Landwirten – der Vater ist gestorben –...

  • 25.03.20

Steirer mit Herz
Tina und Erwin Schörgi

Kinderkippenfeiern am Heiligen Abend finden Anklang. Begeistert rief zum Beispiel ein Mann im 84. Lebensjahr beim Sonntagsblatt an und lobte die Feier in Lieboch, die von Tina und Erwin Schörgi mit einem Team gestaltet wurde. „Herausfordernd, weil vieles neu ist“: So erlebt Tina Schörgi das Leben in der „Pilotpfarre“ Lieboch. Sie gehört bereits seit letztem Herbst zu einem Seelsorgeraum. Tina Schörgi wirkt in der „Steuerungsgruppe Liturgie“ der sechs Pfarren mit. Große Veränderungen durch den...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Barbara Wonisch, Innovation & Entwicklung

„Ich hatte den ganz starken Wunsch nach Veränderung und habe dann zufällig die Ausschreibung gesehen“: So schildert Barbara Wonisch, wie sie im vergangenen August nach 19 Jahren beim Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) in Graz zur Katholischen Kirche Steiermark kam. Dass „die Kirche als Dienstgeber passend ist“, kristallisierte sich bei ihr auch durch ihre ehrenamtliche Mit- arbeit heraus. „Der liebe Gott hat es so wollen; er hat gemeint, es passt“, lacht sie. Beim neu gegründeten...

  • 25.03.20

Steirer mit Herz
Herbert Tomaschek

Musik ist sein Leben. Mit 19 leitete Herbert Tomaschek den Kirchenchor Aflenz. Im Vorjahr waren es 40 Jahre. Gefeiert wurde mit der Aufführung von Heinrich Fidelis Müllers „Weihnachts-Oratorium“ in der Aflenzer Pfarrkirche. Den Kirchenchor verstärkten Solisten, ein Instrumentalensemble und zwei Chöre. „Orgelspielen“ war ein Wunschtraum von Herbert Tomaschek schon als Kind. Er wurde 1960 in Thörl geboren und hatte drei Geschwister. Eine Schwester ist schon gestorben. Mit der Mutter, die vom...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Dietmar Schuster, Hausarbeiter

Das Bischöfliche Ordinariat am Bischofplatz 2 und 4 in Graz ist seit Herbst sein neuer Arbeitsplatz: Dietmar Schuster ist Hausarbeiter (früher „Hauswart“ oder „Hausmeister“). Geboren am 8. Februar 1963, sei er nach dem Sternzeichen ein echter Wassermann. „Sagen sie halt“, verweist Schuster auf die „Anderen“, für die er als richtig lustig, immer lächelnd und hilfsbereit gelte. Sein Vorgänger Karl Schöggler habe ihn gut unterstützt. Kranfahrer war der Vater (nach ihm heißt Dietmar mit zweitem...

  • 25.03.20

Steirerin mit Herz
Ute Dolnicar, Hospizteam Voitsberg

Als ein „Hinübergleiten“ erlebe sie es immer. „Ich habe noch nie jemanden gesehen, der qualvoll gestorben ist“, berichtet Ute Dolnicar. Sie leitet das Hospizteam Voitsberg und ist Obmannstellvertreterin beim Hospizverein Steiermark. Am 9. Jänner 1961 wurde die Weststeirerin geboren. Sie wuchs in Bärnbach auf. Volksschuldirektor und Hausfrau waren die Eltern. Die Begeisterung ihres Vaters beeindruckte Ute Dolnicar schon als Kind. Er leitete auch die Bergkapelle und zwei Männerchöre. Die gelernte...

  • 25.03.20

Vorgestellt
Bruno Gasper, Pastor der Baptisten

„Pastor“ wolle er einmal werden, antwortete Bruno Gasper dem Friseur, als er noch sehr klein war. Damit war in seiner Heimatstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz auch der katholische Pfarrer gemeint. Gasper machte zwar die Lehre zum Gas- und Wasserinstallateur, ist heute aber Pastor der Baptistengemeinde Graz, freikirchlicher Religionslehrer und auch stellvertretender Vorsitzender des Ökumenischen Forums in der Steiermark. Krankenschwester sowie Bäcker und Gemeinde-Vorarbeiter waren...

  • 25.03.20
Prof. Peter Filzmaier unterzog die Entwicklung der Seelsorgeräume in unserer Diözese einer messerscharfen Analyse. Fazit: Auch die, die auf der Leitung stehen, können den Strom nicht aufhalten.

SATIRE! - Zum Schmunzeln am Faschingssonntag
Großes Potenzial und viel Luft nach oben

Den Prozess der Diözesanreform analysiert der Politologe Prof. Peter Filzmaier in einem Exklusiv-Interview mit dem Sonntagsblatt. Herr Professor, bis Herbst 2020 soll die Errichtung der Seelsorgeräume unter Dach und Fach sein. Wie beurteilen Sie aktuell den Stand der Dinge? Filzmaier: Naja, die Beitrittsgespräche sind oft erst im Anlaufen. Viele Pfarren suchen noch nach einem Profil. Wobei sicher nicht alle, die sich profilieren wollen, dadurch auch ihre Bodenhaftung verbessert haben. Das...

  • 19.02.20
Die Referentin Sabine Kroissenbrunner machte sich stark für einen christlich-islamischen Dialog über Zukunftsthemen.

Luft nach oben

Über den Dialog zwischen Christen und Muslimen sprach die Botschafterin und Politikwissenschaftlerin Sabine Kroissenbrunner in Graz. Nicht, dass es keine Probleme beim Dialog zwischen Christentum und Islam gäbe. Dennoch wolle sie vor allem auf das Positive verweisen, betonte Sabine Kroissenbrunner am Anfang ihres Vortrages. Auf Einladung von Welthaus war die Politikwissenschaftlerin zu Gast im Barocksaal des Grazer Priesterseminars. Die stellvertretende österreichische Botschafterin in Belgrad...

  • 07.02.20
Das Buch, das 2019 erschien. „Stimmt“, bilanziert Hermann Miklas, „wie gut, dass es im Leben was zu schmunzeln gibt.“ Er hat auch einen Masterabschluss für Organisationsentwicklung (www.beratung-miklas.at).

Hermann Miklas
Vier Ökumene-Bier!

Nach seiner Pensionierung blickt Superintendent Hermann Miklas humorvoll und anregend zurück. Einer der heißesten Tage des Jahres, eine obersteirische Gemeinde feiert, Landtagspräsident Siegfried Schrittwieser, Bischof Johann Weber, der evangelische Superintendent Hermann Miklas und der Bürgermeister sind die Ehrengäste. „Weber und ich schwitzten unter unseren Talaren“, notiert der bis 2018 dienende steirische Superintendent in seinem Buch „Wie gut, dass es im Leben was zu schmunzeln gibt“. Die...

  • 10.01.20
Alfredo Barsuglia, Otto-Mauer-Preisträger

Vorgestellt
Alfredo Barsuglia, Otto-Mauer-Preisträger

„Ich tue gerne“, erzählt der Steirer Alfredo Barsuglia, „und wenn es Geschirrwaschen ist.“ Wenn er etwas bewusst tue, könne er aus allem einen Mehrwert ziehen. In dem Sinn sei Kunst „keine Arbeit“. Am 4. Dezember überreichte dem Künstler der Wiener Generalvikar Nikolaus Krasa den Msgr.-Otto-Mauer-Preis 2019. Barsuglia arbeitet und lebt mit seiner Familie in Wien. Geboren wurde er 1980 in Graz, wie 1917 sein verstorbener Vater. Der Großvater stammte aus der zur Monarchie gehörenden Toskana,...

  • 14.12.19

Positionen von Karl Veitschegger
War Jesus katholisch?

„Katholisch“ wird heute meistens nur als Konfessionsbezeichnung verwendet. Ursprünglich bedeutet dieses Wort: universal, offen für alle, aus der Fülle Gottes lebend. In diesem Sinn war Jesus ohne Zweifel katholisch. „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen“, sagt das Johannesevangelium (Joh 1,16). Und als Christ glaube ich: Jesus hat uns Menschen alles gebracht, was wir brauchen, um sinnvoll glauben, leben und lieben zu können. Unsere Kirche ist immer nur in abgeleiteter Weise katholisch....

  • 14.12.19
Andrea Schnedl, Demenzberatung

Vorgestellt
Andrea Schnedl, Demenzberatung

Es gebe tolle Dinge, „wie man demente Menschen erreichen kann“, erzählt Andrea Schnedl MSc. Für diese sei es schwierig, sich auszudrücken, sich mitzuteilen, sich wohlzufühlen und Sicherheit zu spüren. Angehörige merken, wie sich die Betroffenen plötzlich geändert haben. In dieser Herausforderung sei entscheidend, dass diese sich verstanden fühlen und „ein Stück Entlastung finden“. Die Demenzberatung, für die sie in der Region Murau bei der Caritas teilbeschäftigt ist, liege ihr sehr am Herzen,...

  • 24.09.19

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