KunstWerkKirche
Halt an – schau – geh!

Feierliche Verleihung der Dekrete am 4. Oktober im 
Veranstaltungszentrum Fernitz. Im Bild v. l. Heimo Kaindl, Walter Prügger, KWK-Kirchenführerin Ilse Bell aus Bärnbach, Gertraud Schaller-Pressler und Erich Hohl.
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  • Feierliche Verleihung der Dekrete am 4. Oktober im
    Veranstaltungszentrum Fernitz. Im Bild v. l. Heimo Kaindl, Walter Prügger, KWK-Kirchenführerin Ilse Bell aus Bärnbach, Gertraud Schaller-Pressler und Erich Hohl.
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Bischöfliche Dekrete an ehrenamtliche Kirchenführer.

„Verkünde das Evangelium, wenn nötig, nimm Worte dazu.“ Mit diesem Gedanken von Franz von Assisi eröffneten Heimo Kaindl (Diözesanmuseum Graz) und Gertraud Schaller-Pressler (Kirchen Kultur Graz) am Festtag des beliebten Heiligen, 4. Oktober, die feierliche Verleihung der bischöflichen Dekrete an die neuen KunstWerkKirche-Kirchenführerinnen und -Kirchenführer. Als Verantwortliche freuten sie sich, dass sich neunzehn Interessierte nicht nur fachlich in Diözesan-, Kunst-, Liturgie- und Heiligengeschichte weiterbildeten, sondern sich mit ihrer ganzen Person begeistert ehrenamtlich in den Dienst der Verkündigung stellen. „Dieser Dienst ist gerade im Blick auf die Zukunft ein ungemein wichtiger, denn immer mehr Menschen sind Kirchen fremd geworden“, führte Erich Hohl, Leiter des diözesanen Ressorts Seelsorge & Gesellschaft, aus: „Durch Kirchenführungen kann wieder Beziehung entstehen.“

Sehr anschaulich führte Pfarrer Josef Windisch dies vor Augen: Er hatte ein altes, vorerst fremdes Familienbild mitgebracht, das durch seine Erzählungen für alle Anwesenden lebendig wurde. Es sei immens wichtig, dass „die Geschichte unserer Vorfahren und unserer Kirchen weitergegeben wird“, setzte Robert Tulnik, der Bürgermeister von Fernitz-Mellach, nach.

Einen Rückblick auf die „faszinierende“ und „gemeinschaftsbildende“ Lehrgangszeit, die auch einen „Kopfsprung ins Publikum“ sowie „tolle Tipps“ zu Körpersprache und Kommunikation beinhaltete, gab stellvertretend für die Gruppe die frischgebackene KWK-Kirchenführerin Ilse Bell. Sie gehört nunmehr der großen KunstWerkKirche-Familie von 244 Kirchenführerinnen und Kirchenführern in der Diözese Graz-Seckau an.
Walter Prügger, Leiter des Ressorts Bildung, Kunst & Kultur, dankte der Musikschule Fernitz-Mellach für die musikalische Gestaltung der Feier. Er gab einen Impuls von David Steindl-Rast mit: stop – look – go (halt an – schau – geh).
Der nächste Ausbildungskurs für KirchenführerInnen beginnt im Jänner 2022. Anmeldungen sind bis 15. November zu richten an www.kunstwerkkirche.at

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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