Im Gedenken
DI Wolfgang Kapfhammer

Maler. In seinem Bild „Corona“ zeigt Wolfgang Kapfhammer ein fiebriges Dasein hinter Gittern aus drei Kreuzen. Nicht nur malerisch hat sich der Künstler mit den Fragen rund um die Pandemie auseinandergesetzt.
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  • Maler. In seinem Bild „Corona“ zeigt Wolfgang Kapfhammer ein fiebriges Dasein hinter Gittern aus drei Kreuzen. Nicht nur malerisch hat sich der Künstler mit den Fragen rund um die Pandemie auseinandergesetzt.
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Offen, kritisch gläubig
In memoriam DI Wolfgang Kapfhammer. Der Maler und Architekt gestaltete auch steirische Kirchen.

„Corona“ nennt Wolfgang Kapfhammer eines seiner jüngsten Bilder (unten links). Es zeigt ein fiebriges Dasein hinter Gittern aus drei Kreuzen, auch mit einem dunklen Todeskreuz. Am 19. Februar ist Kapfhammer im
83. Lebensjahr in Graz gestorben.
Bis zuletzt hat sich der vielseitige Architekt und Maler mit den Themen der Zeit auseinandergesetzt. Er wusste sie auch mit der Botschaft des Glaubens zu verbinden. Der vielfach ausgezeichnete Architekt der „Grazer Schule“ hat österreichweit und international, etwa in der Schweiz oder in Russland, unzählige Projekte realisiert. Schulen und Universitäten, Spitäler und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder das Druckzen-trum Styria in Messendorf wurden durch ihn (mit-)gestaltet.
Zusammen mit seinem Architektenpartner Johannes Wegan gestaltete er mit den Kirchenbauten in Graz-Kroisbach (1973) und Graz-Süd (1976) Kirchenräume mit Seelsorgezentren, die einen zeitgemäßen Zugang zum Glauben, ein gemeinschaftliches Feiern der Gottesdienste und ein vielfältiges Pfarrleben ermöglichen. Sein offener und kritischer Geist und sein großes Werk bleiben prägend.

Maler. In seinem Bild „Corona“ zeigt Wolfgang Kapfhammer ein fiebriges Dasein hinter Gittern aus drei Kreuzen. Nicht nur malerisch hat sich der Künstler mit den Fragen rund um die Pandemie auseinandergesetzt.
Architekt und Künstler DI Wolfgang Kapfhammer
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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