Offen gesagt - Andreas Gjecaj
Zum Klimaschutz beitragen

Foto: Neuhold

Warum unterstützt die Katholische Aktion Steiermark Tempolimit-Forderungen?

Es wäre angesichts der Fakten zur Erderwärmung sehr eigenartig, als Katholische Aktion Steiermark nicht aktiv zu werden. Papst Franziskus hat schon in seiner Enzyklika „Laudato si“ auf die Notwendigkeit zur „Lebensstiländerung“ hingewiesen und dies zuletzt mit „Laudate Deum“ unterstrichen. Also haben wir als Katholische Aktion Österreich beschlossen, eine Kampagne mit dem Motto: „Tempo senken – Leben retten“ zu starten. Federführend für die Kampagne sind der „Arbeitskreis Nachhaltigkeit“ und unsere Umweltschutzbeauftrage Mag. Eva Heidlmair, alle Unterlagen finden Sie unter: akn-graz.seckau.at

Dabei wollen wir unsere Hände nicht festkleben, sondern weit ausbreiten und einladen, aktiv zu werden. Bischof Krautwaschl: „Jede/r kann in seinem Einflussbereich Verantwortung übernehmen.“ Aus der Medizin wissen wir, dass die Änderung des Lebensstils einfach erscheint und doch die schwierigste Therapie ist. Also besiegeln wir mit unserer Unterschrift, dass wir schon vor Antritt jeder Fahrt überlegen, ob wir den Weg nicht auch mit dem Fahrrad oder einem öffentlichen Verkehrsmittel zurücklegen können, und falls wir das Auto nehmen müssen, durch „Entschleunigung“ etwas zum Klimaschutz beitragen.

Andreas Gjecaj ist Präsident der Katholischen Aktion Steiermark.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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