Offen gesagt - Philipp Helm
Stärkung auf dem Weg
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Was ist der Anlass für die Visitation des Stiftes Rein und worum geht es dabei?
Die Berichte über die angekündigte Visitation durch Zisterzienser-Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori in unserem Stift Rein bewegen derzeit viele Menschen. Uns erfüllt sie nicht mit Sorge, sondern mit Zuversicht. In der Tradition unseres Ordens sind Visitationen ein bewährter Weg, das Leben einer Gemeinschaft zu begleiten und gemeinsam nach den nächsten Schritten zu fragen. Sie sind Ausdruck brüderlicher Verbundenheit und gemeinsamer Verantwortung.
Wir wissen um die Herausforderungen, vor denen wir als Klostergemeinschaft stehen. Die Zahl der Mitbrüder ist kleiner geworden, viele tragen die Last ihres Alters und gesundheitlicher Einschränkungen. Gleichzeitig sind wir für die Menschen in sieben Pfarren, einer Expositur und in der Krankenseelsorge da. Diesen Dienst verstehen wir als Auftrag, den wir mit großer Hingabe erfüllen.
Die Visitation sehen wir als Chance, unseren Weg mit einem erfahrenen Begleiter an der Seite weiterzugehen und uns auf die Zukunft auszurichten. Im Blick auf das Jahr 2029, in dem wir das 900-jährige Bestehen von Stift Rein feiern dürfen, möchten wir Lösungen finden, wie wir unser geistliches Erbe lebendig halten und die Gemeinschaft stärken können.
Philipp Helm ist Abt des Zisterzienserstiftes Rein, das demnächst vom Generalabt des Ordens visitiert wird.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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